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Aktuelle Meldungen zu den Themen Versicherungen, Finanzierung und Geldanlage

Beitragsvergleich in der PKV für Kinder lohnt sich

Wer sich für die private Krankenversicherung entschieden hat, muss seine Kinder ebenfalls privat versichern. Zumindest ist dies der Fall, wenn beide Elternteile über den privaten Versicherungsschutz verfügen. Hierbei handelt es sich um einen der wenigen Bereiche, über den sich die Versicherungsnehmer nicht immer begeistern können, da es in der privaten Krankenversicherung nicht möglich ist, Kinder kostenlos mitzuversichern. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung existiert keine Mitversicherung über die Eltern. Stattdessen gilt es zusätzliche Policen abzuschließen.

Allerdings scheint ein großer Teil der PKV-Versicherten nicht zu wissen, dass es nicht zwingend erforderlich ist, die Kinder beim selben bzw. eigenen Versicherer unterzubringen. Was den PKV-Schutz für Kinder betrifft, so ist man nicht an den eigenen Versicherer gebunden. Stattdessen existiert die Möglichkeit, die Kinder bei einem anderen Versicherungsunternehmen zu versichern. Hierbei handelt es sich um eine Chance, die man nicht ungenutzt lassen sollte: Oftmals ist es möglich, die Versicherungsausgaben auf diese Weise zu senken und somit eine satte Ersparnis zu erzielen.

Was die Beiträge für Kinder und Jugendliche in der privaten Krankenversicherung betrifft, so können diese je nach Versicherer ganz unterschiedlich hoch ausfallen. Deshalb ist es umso wichtiger, auf einen Versicherungsvergleich zu setzen. In der Regel ist dieser auch vergleichsweise schnell durchgeführt, da die meisten Versicherer auf eine pauschale Beitragserhebung setzen. Der Gesundheitszustand des Kindes spielt dementsprechend auch keine Rolle. Lediglich die bestehenden Leistungsunterschiede sollten unbedingt berücksichtigt werden, damit die eigenen Kinder nicht nur günstig, sondern am Ende auch in einem ausreichenden Maße versichert sind.

5. Februar 2010, 09:46  |  Allgemein, Versicherungen

Risikolebensversicherung für die Baufinanzierung optimieren

In einem der vorangegangenen Blogeinträge wurde zur Absicherung von Immobiliendarlehen bewusst zum Abschluss einer Risikolebensversicherung geraten. Per Risikolebensversicherung ist es nämlich möglich, die Familie bzw. die Familienmitglieder neben dem Hauptverdiener finanziell abzusichern: Falls der unwahrscheinliche Fall eintreten und der Hauptverdiener versterben sollte, kann die Immobilie trotzdem gehalten werden. Das aus der Versicherung zur Verfügung stehende Kapital kann nämlich zur Ablösung des Restschuldbetrags herangezogen werden.

An dieser Stelle soll ein wertvoller Tipp zum Abschluss der Risikolebensversicherung nachgereicht werden. Es geht darum, die Versicherung zu optimieren und somit die Kosten zu senken. Zwar gelten Risikolebensversicherungen generell als günstig, aber dennoch existiert fast immer ein gewisser Spielraum, den man zusätzlich nutzen kann.

Es geht um die Höhe der Versicherungssumme: Sie sollte von Beginn an so hoch bemessen sein, dass eine Ablösung des Restschuldbetrags in voller Höhe möglich ist. Allerdings bietet es sich an, zu einem späteren Zeitpunkt eine Anpassung vorzunehmen. Grund ist die im Lauf der Zeit immer geringer werdende Restschuld des Immobiliendarlehens: Weil der Restschuldbetrag abnimmt, muss die Versicherungssumme der Risikolebensversicherung später gar nicht mehr so hoch bemessen sein.

Gleich zwei Möglichkeiten bieten sich an, diesen Umstand zu nutzen und zu einem späteren Zeitpunkt den Versicherungsbeitrag zu verringern. Bei der ersten Möglichkeit handelt es sich um den Abschluss einer neuen Versicherung: Man wählt keine allzu lange Laufzeit, um später eine neue Versicherung mit niedrigerer bzw. angepasster Versicherungssumme abzuschließen. Alternativ kann die Versicherung beitragsfrei gestellt werden. Dies bedeutet, dass die Versicherungssumme verringert wird, aber man bis zum Ende der Laufzeit keinen Beitrag mehr entrichten muss.

3. Februar 2010, 09:45  |  Allgemein, Finanzen und Geldanlage

Wechsel innerhalb der GKV nicht überstürzen

Eine beachtlich große Anzahl an Krankenkassenmitgliedern spielt derzeit mit dem Gedanken, die Krankenkasse zu wechseln. Grund sind die Ankündigungen mehrerer Krankenkassen, schon bald einen Zusatzbeitrag zu erheben, welcher den Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung zusätzlich ansteigen lässt. Anfang letzter Woche waren es lediglich drei Krankenkassen, die den Zusatzbeitrag in wenigen Monaten erheben möchten. Doch schnell haben weitere Kassen nachgezogen: Mittlerweile sind es 10 Krankenkassen, die möglicherweise schon bald den zusätzlichen Versicherungsbeitrag erheben möchten.

Durch einen Wechsel innerhalb der GKV bzw. den Wechsel zu einer anderen Krankenkasse erhoffen sich etliche Krankenkassenmitglieder eine Ersparnis. Es wird darauf abgezielt, zu einer Kasse zu wechseln, die auch in Zukunft keinen Beitrag erheben wird. Immerhin könnte auf diese Weise eine finanzielle Ersparnis in Höhe von rund 100 Euro pro Jahr erzielt werden.

Das Interesse an einem solchen Wechsel ist relativ groß, da einige Kassen bereits angekündigt haben, den Zusatzbeitrag nicht erheben zu wollen. Allerdings wäre es falsch, voreilig auf einen Wechsel zu setzen: Möglicherweise ziehen andere Kassen nach, weshalb sich der Aufwand am Ende doch nicht lohnt. Experten raten dazu, die derzeitige Entwicklung und die Reaktionen der Politik erst einmal abzuwarten, bis endgültig feststeht, welche Kassen den Zusatzbeitrag erheben werden und welche Kassen nicht.

Außerdem bietet es sich genauso an, über einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung nachzudenken. Immerhin ist es auf diese Weise nicht nur möglich, von einem niedrigeren Beitrag zu profitieren, sondern ebenso in den Genuss eines besseren Versicherungsschutzes zu gelangen.

1. Februar 2010, 23:30  |  Versicherungen

Risikolebensversicherung sichert Baufinanzierungen günstig ab

Im vorangegangenen Beitrag wurde deutlich gemacht, welche finanziellen Risiken die Aufnahme eines Immobiliendarlehens mit sich bringt. Arbeitslosigkeit sowie der Tod des Hauptverdieners stellen die größten Risiken dar, gegen die man sich auf jeden Fall absichern sollte – zumindest für die Anfangszeit, in welcher ein noch relativ hoher Restschuldbetrag festzustellen ist.

Vor allem der Tod des Hauptverdieners stellt eine große Gefahr dar. Sollte er versterben, können die Hinterbliebenen die Darlehensrate des Immobiliendarlehens zumeist nicht mehr aufbringen. Deshalb empfiehlt sich der Abschluss einer Versicherung. Am besten entscheidet man sich für eine Risikolebensversicherung.

Banken und Kreditvermittler raten immer wieder zur klassischen Lebensversicherung. Allerdings ist diese nur bedingt geeignet: Aus ihr gehen relativ hohe monatliche Raten hervor, welche das Einkommen zusätzlich schmälern. Da ist es besser, lediglich eine Risikolebensversicherung abzuschließen. Sie bietet im Endeffekt einen genauso guten Schutz – nur mit dem Unterschied, dass der monatliche Versicherungsbeitrag spürbar geringer ausfällt. Anders als bei der klassischen Lebensversicherung wird kein Kapital gebildet, das am Ende der Laufzeit wieder zurückgezahlt wird. Stattdessen bezahlt man ausschließlich für den Versicherungsschutz. Konkret bedeutet dies, dass man sein Geld nie wieder sieht. Aber dafür fällt der monatliche Beitrag äußerst gering aus und macht sich finanziell fast gar nicht bemerkbar.

Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung, mit der man eine Immobilie bzw. ein Immobiliendarlehen besichern möchte, sollte darauf geachtet werden, dass die Versicherungssumme ausreichend hoch bemessen ist und letztlich den Darlehensbetrag zuzüglich Vorfälligkeitsentschädigung abdeckt – somit befindet man sich auf der sicheren Seite.

29. Januar 2010, 10:00  |  Finanzen und Geldanlage, Immobilien

Mehrere gesetzliche Krankenkassen erheben Zusatzbeitrag

Es ist keine Neuigkeit, dass es um die gesetzliche Krankenversicherung nicht allzu gut bestellt ist – zumindest nicht im Hinblick auf deren finanzielle Zukunft. Die Kassen der Versicherungsträger sind leer, weshalb der Staat mit Hilfe des Gesundheitsfonds sogar etlichen Kassen finanziell unter die Arme greifen muss. Doch selbst diese Maßnahme reicht bei einigen Krankenkassen nicht aus: Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, haben drei große Krankenkassen den Antrag gestellt, Zusatzbeiträge erheben zu dürfen. Einige weitere Kassen haben bereits signalisiert, diesen beispiel folgen zu wollen.

Laut den Aussagen von Experten ist die Lage sehr ernst. Die betroffenen Kassen haben keine andere Wahl, als einen Zusatzbeitrag zu erheben – nur so lassen sich die zusätzlichen Einnahmen erzielen, die unbedingt benötigt werden. Bisherigen Angaben zufolge haben die Versicherungsmitglieder dieser Kassen mit einer Beitragserhöhung von ungefähr acht Euro je Monat zu rechnen. Ob der Zusatzbeitrag flächendeckend kommen wird, ist nicht die aktuelle Frage – die Frage lautet eher, wann der Zusatzbeitrag kommen wird. Die erste Erhöhung gibt es voraussichtlich bereits ab dem nächsten Monat.

Von dieser Erhöhung der Versichertenbeiträge könnten sehr viele Bürger betroffen sein. Eine der Kassen, die bereits die Erhebung des Zusatzbeitrags angekündigt hat, ist die DAK: Sie zählt 4,6 Mio. Versicherte. Bis zum Ende des Jahres könnte die Zahl der Zusatzbeitragzahler jedoch wesentlich größer ausfallen: Etliche Krankenkassen stehen vor großen finanziellen Schwierigkeiten.

Privatversicherte brauchen sich im Hinblick auf dieses Thema keine Sorgen zu machen. Diese Diskussion wird ausschließlich von den Trägern der gesetzlichen Krankenversicherung geführt. Allerdings muss angemerkt werden, dass auch die Anbieter privater Krankenversicherungen die gestiegenen Kosten im Gesundheitssystem zu spüren bekommen. Zu Beginn des Jahres haben viele Versicherer die Beiträge erhöht.

 

27. Januar 2010, 10:00  |  Versicherungen

Absicherung darf bei der Baufinanzierung nicht fehlen

Wer sich für die Aufnahme eines Immobiliendarlehens entscheidet, geht eine große finanzielle Verbindlichkeit ein. Der Darlehensbetrag bei einer Baufinanzierung bzw. bei einem Immobilienerwerb beläuft sich im Schnitt auf einen Wert von rund 150.000 Euro. Hierbei handelt es sich um einen stattlichen Betrag, den nur die wenigsten Darlehensnehmer innerhalb kürzester Zeit zurückzahlen können. Der Rückzahlungszeitraum liegt bei den meisten Darlehensnehmern zwischen 20 und 25 Jahren.

Während dieses Zeitraums kann eine Menge passieren. Es existiert eine Vielzahl an Gefahren, die auf gar keinen Fall unterschätzt werden dürfen. Eine der größten Gefahren ist die Arbeitslosigkeit: Sollte das Einkommen kurzerhand wegfallen, wird es schwer, die monatlichen Darlehensraten weiterhin aufzubringen. Deshalb ist es umso wichtiger, entsprechende Maßnahmen zur Absicherung zu ergreifen, damit man finanziell abgesichert ist.

Eine weitere Gefahr ist der Todesfall. Hierbei handelt es sich um ein Risiko, das gerne ausgeblendet wird – außerdem leben viele Darlehensnehmer getreu dem Motto: „Nach mir die Sintflut“. Diese Denkweise ist jedoch falsch – fast immer gibt es Familie. Sollte der Hauptverdiener versterben, können die Hinterbliebenen die Immobilie nur in den seltensten Fällen halten. Deshalb ist es umso wichtiger, auch für diesen Fall eine Sicherungsmaßnahme zu ergreifen.

Wichtig ist es, diese Maßnahmen direkt bei der Aufnahme des Darlehens zu ergreifen. Heutzutage ist es möglich, kostengünstige Versicherungslösungen abzuschließen, die eine sehr gute und umfangreiche Absicherung ermöglichen. Jedem angehenden Darlehensnehmer kann nur dazu geraten werden, dieses Thema frühzeitig anzusprechen, damit das Darlehen von Beginn an bzw. spätestens ab dem Tag der Auszahlung ausreichend abgesichert ist.

25. Januar 2010, 22:50  |  Immobilien

Was beim Selbstbehalt in der PKV zu beachten ist

Im vorangegangenen Blogbeitrag zum Thema Private Krankenversicherung wurde aufgezeigt, welche Möglichkeiten die Vereinbarung eines Selbstbehalts bietet: Wer einen Teil der Krankenkosten selbst trägt, kann von spürbaren Beitragsvorteilen profitieren und somit die eigenen Versicherungskosten für den Krankenschutz senken.

Allerdings kann es falsch sein, absichtlich einen besonders hohen Selbstbehalt zu vereinbaren. Letztlich gilt es zu überprüfen, bis zu welcher Höhe sich diese Möglichkeit anbietet. Wer bewusst einen hohen Selbstbehalt vereinbart, muss nämlich im Krankheitsfall ordentlich in die eigene Tasche greifen – dementsprechend wird vorausgesetzt, dass man auch über die finanziellen Mittel verfügt. Außerdem gilt es stets abzuwägen, mit welchen Kosten zu rechnen ist. Diesbezüglich spielt auch der eigene Gesundheitszustand eine ganz wichtige Rolle: Einen hohen Selbstbehalt sollten ausschließlich Personen vereinbaren, die sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befinden. Wer genau weiß, dass sich aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen hohe Arztkosten nicht vermeiden lassen, muss genau rechnen, ob sich die Wahl eines PKV-Tarifs mit Selbstbehalt überhaupt lohnt.

Im Übrigen spielt auch die Art der Selbstbehaltvereinbarung eine wichtige Rolle. Einige Versicherer bestimmen eine feste Betragsgrenze, bis zu deren Höhe die Kosten selbst entrichtet werden müssen. Andere Versicherer berechnen den Selbstbehalt stets anteilig, indem sie beispielsweise nur 90 Prozent der Kosten übernehmen. Besonders bei der zweiten Variante gilt es aufzupassen: Der Selbstbehalt, der sich im Beispiel auf 10 Prozent der Kosten beläuft, sollte unbedingt über eine zusätzliche Obergrenze verfügen, damit man im Falle sehr hoher Krankenkosten abgesichert ist.

22. Januar 2010, 10:00  |  Versicherungen

Baufinanzierung: Niemals die Instandhaltungskosten außer Acht lassen

Die Aufnahme eines Immobiliendarlehens zieht im Normalfall eine beachtliche finanzielle Belastung nach sich. Jeden Monat gilt es die Darlehensrate zu entrichten, welche das Einkommen spürbar schmälert. Vielen Leuten ist dies jedoch egal: Um den Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen zu können, sind sie gerne dazu bereit, finanzielle Einschnitte in Kauf zu nehmen.

Allerdings darf dieser finanzielle Einschnitt nicht unterschätzt werden. Immerhin ist es so, dass durch den Erwerb einer Immobilie zusätzliche Kosten entstehen können, mit denen man zunächst nicht gerechnet hat. Dies trifft insbesondere für die sogenannten Instandhaltungskosten zu. Denn leider ist es längst nicht so, dass ein Eigenheim keine Kosten verursacht. Technische Mängel, Unachtsamkeit etc. sind allesamt Faktoren, die letztlich für die Entstehung zusätzlicher Kosten verantwortlich sein können. Gleichzeitig ist es so, dass diese Kosten nicht zu unterschätzen sind: Bestimmte Reparaturen oder Investitionen müssen an Wohnimmobilien zwingend vorgenommen werden, um deren Zustand erhalten zu können.

Es gibt zwei Maßnahmen, um sich entsprechend absichern zu können – am besten ist es, sich gleich beider Maßnahmen zu bedienen. Die erste Maßnahme besteht darin, keine zu hohe Tilgung zu vereinbaren: Die Darlehensrate sollte so hoch bemessen sein, dass immer noch ein wenig Geld übrig bleibt, mit dem man kleine Rücklagen bilden kann. Die zweite Maßnahme sieht vor, dass man von Beginn an über eine finanzielle Rücklage bzw. einen Notgroschen verfügt. Man sollte niemals das gesamte Eigenkapital bei der Baufinanzierung einsetzen. Für Notfälle gilt es ein paar tausend Euro zurückzuhalten. Wenn man Immobilieneigentümer ist, dauert es meist nicht lange, bis man dieses Geld einsetzen muss.

20. Januar 2010, 10:00  |  Finanzen und Geldanlage, Immobilien

PKV Tarife mit Selbstbehalt können sich richtig lohnen

Wer eine private Krankenversicherung abschließen möchte, hat bei der Tarifauswahl sehr viele Möglichkeiten. So gut wie jeder Versicherer, der in diesem Bereich tätig ist, wartet gleich mit mehreren Tarifen auf. Auf diese Weise versuchen die Versicherer, ein breites Spektrum an Versicherungsmöglichkeiten zu schaffen, damit letztlich jeder Interessent genau die PKV finden kann, die zu ihm passt.

So gibt es beispielsweise eine breite Palette an PKV Tarifen, die einen Selbstbehalt ermöglichen. Die Vereinbarung eines Selbstbehalts hat zur Folge, dass der Versicherer nicht sämtliche Krankenkosten übernimmt. Stattdessen muss der Versicherer einen Teil der Krankenkosten (wie zum Beispiel Arztrechnungen, Medikamente etc.) aus eigener Tasche begleichen. Weil der Versicherer auf diese Weise finanziell entlastet wird, kommt er dem Versicherungsnehmer mit einem niedrigeren Beitrag entgegen. Wie deutlich sich die Vereinbarung eines Selbstbehalts auf die Höhe des Versicherungsbeitrags auswirkt, hängt wiederum davon ab, wie hoch der Selbstbehalt ausfällt, der vom Versicherungsnehmer zu leisten ist. Je höher der Selbstbehalt ausfällt, desto größer ist die Beitragsersparnis, die erzielt werden kann.

Längst nicht jedem Versicherungsnehmer kommt es gelegen, wenn er oder sie einen Teil der Kosten selbst bezahlen muss. Auf der anderen Seite kann es sich richtig lohnen, diesen Weg zu gehen. Am meisten lohnt sich der Selbsthalt natürlich, wenn man noch vergleichsweise jung ist und sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befindet. Die entstehenden Krankenkosten halten sich dann zumeist sehr im Rahmen. Preisbewusste Versicherungsnehmer sollten sich deshalb ausführlich über die Möglichkeit informieren – vor allem auf lange Sicht gesehen bietet ihnen der Selbstbehalt die Chance, viel Geld zu sparen.

18. Januar 2010, 22:30  |  Versicherungen

Was Bauherren über die Nachfinanzierung wissen müssen

Bauherren haben es bei der Immobilienfinanzierung alles andere als leicht. Im Gegensatz zu Immobilienkäufern befinden sie sich meist nicht in der Lage, den genauen Kapitalbedarf zu bestimmen. Grund ist eine Vielzahl an Faktoren, die letztlich dazu beitragen können, dass sich der Kapitalbedarf ändert und es somit zu einer Abweichung von der ursprünglichen Finanzplanung kommt. Entsprechende Abweichungen sind keine Seltenheit: Die meisten Bauvorhaben fallen kostspieliger aus, als zunächst angenommen wird. Nur ganz selten kommt es vor, dass die Planzahlen eingehalten werden – und eine Unterschreitung ist fast so unwahrscheinlich wie ein Lottogewinn.

Wenn zu knapp kalkuliert wurde oder die Kosten unerwartet gestiegen sind, bleibt den Bauherren meist nur eine Wahl: Sie müssen erneut zur Bank gehen und nach Kapital fragen. In solch einem Fall wird von einer Nachfinanzierung gesprochen. Finanzierungen dieser Art gelten als vergleichsweise kostspielig, was in erster Linie daran liegt, dass die Banken am längeren Hebel sitzen und sich deshalb für die zusätzliche Arbeit gut bezahlen lassen. Bei der Nachfinanzierung ist man auf den bisherigen Darlehensgeber angewiesen: Immobiliendarlehen werden per Grundschuld besichert und somit im Grundbuch der jeweiligen Immobilie eingetragen. Ist dort erst einmal eine Grundschuld eingetragen, winken andere Geldinstitute umgehend ab – Interesse an der Vergabe von Darlehen, die über zweitrangige Grundschulden besichert sind, haben die Banken nämlich nicht.

Letztlich kann die bisherige Bank den Zinssatz für das Nachfinanzierungsdarlehen frei diktieren, was für den Darlehensnehmer hohe Zusatzkosten bedeuten kann. Deshalb ist es umso wichtiger, bereits im Vorfeld darauf zu achten, den Finanzierungsbedarf präzise zu ermitteln und einen Sicherheitspuffer einzuplanen, damit man auf eine Nachfinanzierung nicht angewiesen ist.

15. Januar 2010, 09:00  |  Immobilien