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Aktuelle Meldungen zu den Themen Versicherungen, Finanzierung und Geldanlage

Aufgepasst bei Bauspardarlehen mit hoher Tilgung

Teilweise sind die Zinssätze, mit denen die Bausparkassen werben, beeindruckend günstig. Durch Wahl des richtigen Tarifs ist es nämlich möglich, in den Genuss eines Zinssatzes zu gelangen, der sehr niedrig bemessen ist. Kein Wunder, dass sich viele Leute für entsprechende Bausparverträge interessieren. Allerdings muss schon an dieser Stelle vorweggenommen werden, dass entsprechende Bausparangebote längst nicht für jedermann geeignet sind.

Die erstklassigen Zinssätze der Bausparkassen sind nämlich an gewisse Bedingungen gekoppelt. Im Grunde müssen mehrere Faktoren wie beispielsweise die Dauer der Ansparphase, die Zinsentwicklung usw. berücksichtigt werden. Dennoch kann gesagt werden, dass es primär die Rückzahlungsmodalitäten sind, die über den Zinssatz eines Bauspardarlehens entscheiden. Verallgemeinert kann folgende Aussage getroffen werden: Je schneller die Rückzahlung des Darlehens erfolgt, desto niedriger ist der Zinssatz bemessen.

Bausparkassen mögen es, wenn ihre Darlehensnehmer eine schnelle und dementsprechend auch hohe Tilgung wählen. Deshalb werden Bausparer, die sich für eine schnelle Tilgung entscheiden, beim Zinssatz belohnt. Da verwundert es nicht, dass es viele Interessenten gibt, die sich zu einer hohen Tilgung bereit erklären.

Allerdings kommt es immer wieder vor, dass die Tilgung stark unterschätzt wird. Letztlich kann aus einem günstigen Bauspardarlehen eine sehr hohe Monatsrate resultieren – und diese muss man erst einmal aufwenden können. Unter Umständen ist die Rate zu hoch bemessen und kann die Haushaltskasse daher sehr stark unter Druck setzen. Folglich ist es falsch, beim Abschluss von Bausparverträgen ausschließlich auf den Zinssatz zu achten. Am Ende ist es viel wichtiger, dass man die Finanzierung auch sicher bewältigen kann.

17. März 2010, 09:36  |  Allgemein, Immobilien

Private Krankenversicherung: Testsieger sind nicht immer die beste Wahl

Glücklicherweise sind sich zunehmend mehr Interessenten der Tatsache bewusst, dass man die Wahl von Versicherungsanbieter und Tarif nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, wenn es darum geht, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Immerhin geht es um einen Versicherungsschutz, der garantiert in Anspruch genommen wird und letztlich gute Leistungen beinhalten muss. Außerdem ist vollkommen klar, dass je nach Anbieter und Tarif beachtliche Beitragsunterschiede existieren können.

Doch die Suche nach der passenden privaten Krankenversicherung gestaltet sich gar nicht so einfach. Die Anzahl der PKV-Tarife, die heutzutage auf dem Markt angeboten und beworben werden, ist nämlich sehr groß. Um sicher an das Ziel zu gelangen, orientieren sich etliche Interessenten an Testergebnissen. Es wird gezielt nach Testsiegern gesucht, die von Verbraucherschützern und Versicherungsexperten ermittelt wurden. Besonders Finanzmagazine führen immer wieder entsprechende Tests durch und veröffentlichen anschließend ihre Testergebnisse.

Das Interesse an solchen Tests ist relativ groß. Viele Interessenten nehmen die ermittelten Testsieger dann genauer unter die Lupe oder teilweise auch direkt in die nähere Auswahl. Dies ist verständlich: Was im Test gut abgeschnitten hat, muss auch gut sein.

Allerdings darf man sich nicht täuschen lassen. Es wäre falsch, ausschließlich Testsieger in die nähere Auswahl zu nehmen und sich nur noch auf diese PKV-Tarife zu konzentrieren. Das Problem besteht darin, dass die persönlichen Anforderungen von den Testkriterien abweichen können. Deshalb ist es umso wichtiger, sich selbst darüber Gedanken zu machen, auf welche Leistungen man großen Wert legt. Außerdem ist es nie verkehrt, sich von mehreren Experten beraten zu lassen, um somit eine besonders umfassende Beratung zu erhalten.

15. März 2010, 20:35  |  Allgemein, Versicherungen

Darlehensbesicherung über Hypotheken erfolgt nur noch selten

Wenn von Hypothekendarlehen gesprochen wird, wissen die meisten Menschen auf Anhieb, was gemeint ist. Nicht selten kommt es vor, dass sich angehende Bauherren und Immobilienkäufer bei ihrer Bank sogar nach entsprechenden Darlehen erkundigen. Allerdings ist anzumerken, dass die Darlehensbesicherung über Hypotheken nicht mehr zeitgemäß ist bzw. sie nur noch sehr selten vorkommt. Wenn es um die Bestellung von Grundsicherheiten geht, sehen die meisten Banken von der Hypotheken-Eintragung ab – stattdessen ziehen sie es vor, ihre Darlehen über Grundschulden abzusichern.

Um dies zu verstehen, gilt es den Unterschied zwischen Hypothek und Grundschuld zu kennen. Glücklicherweise ist dieser leicht zu verstehen: Bei einer Hypothek handelt es sich um eine Form der Absicherung, die strikt an eine bestimmte Forderung gebunden ist. Sollte ein Immobiliendarlehen über eine Hypothek besichert werden, so dient die Hypothek ausschließlich zur Besicherung dieses einen Darlehens. Bei der Grundschuld verhält es sich hingegen so, dass sie als Sicherheit für alle Verbindlichkeiten dient, die ein Gläubiger hat.

Aus Sicht des Darlehensnehmers mag dies zunächst nach einem Nachteil klingen: Banken könnten die Vollstreckung der Immobilie auch wegen anderer Fälle einleiten: Sollte beispielsweise ein Ratenkredit nicht beglichen werden, so könnte die Immobilie womöglich versteigert werden – zumindest ist dies die Befürchtung der Darlehensnehmer.

Allerdings wird heutzutage aus einem ganz anderen Grund nicht mehr auf die Hypothek, sondern stattdessen auf die Grundschuld gesetzt: Letztere bietet mehr Flexibilität. Sollte beispielsweise eine Anschlussfinanzierung erforderlich sein, so kann diese über dieselbe Grundschuld besichert werden. Eine Hypothek müsste hingegen erneut eingetragen werden, was zu zusätzlichen Kosten führt.

12. März 2010, 09:39  |  Allgemein, Immobilien

Regelsätze bei der PKV-Suche berücksichtigen

Bei der Suche nach einer privaten Krankenversicherung kommt es letztlich darauf an, einen Versicherungstarif zu finden, der im Wesentlichen zwei Voraussetzungen erfüllt. Zum einen sollte die private Krankenversicherung möglichst günstig sein, zum anderen müssen die Leistungen stimmen.

Was die Kosten bzw. den monatlichen Beitrag angeht, so kann relativ genau gesagt werden, ob ein PKV-Tarif günstig ist oder nicht. Im direkten Vergleich mit anderen Tarifen wird schnell deutlich, wie es um die Beitragshöhe steht. Ganz anders sieht es bei den Leistungen aus. Ein Vergleich gestaltet sich diesbezüglich schon wesentlich schwieriger, was nicht zuletzt daran liegt, dass es auf der einen Seite so viele Leistungen gibt, auf der anderen Seite auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen festzustellen sind. Deshalb kann es durchaus vorkommen, dass bestimmte Punkte übersehen werden – so wie zum Beispiel die Kostenübernahme der Regelsätze, zu denen die Ärzte abrechnen.

Im Gesundheitswesen existieren sogenannte Regelsätze: Sie geben an, zu welchen Kosten ein Arzt abrechnet. Kassenpatienten werden üblicherweise zum einfachen Regelsatz abgerechnet. Wer privat versichert ist, kann jedoch zusätzliche medizinische Leistungen in Anspruch nehmen, die über die einfachen Regelsätze hinausreichen bzw. schlichtweg zu höheren Kosten führen. Für den Versicherungsnehmer kann dies unter Umständen teuer werden: Längst nicht jeder PKV-Tarif sieht die Übernahme höherer Regelsätze vor.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch PKV-Tarife, die sogar bei Höchstsätzen die vollständige Regulierung bieten. Daher ist es für den Versicherungsnehmer immer gut, sich für diese Variante zu entscheiden, um so eine Kostensicherheit zu erlangen. Allerdings gilt es bei der Tarifwahl entsprechend aufzupassen.

10. März 2010, 09:38  |  Allgemein, Versicherungen

Kosten der Grundschuld Eintragung nicht unterschätzen

Wie bereits im vorangegangenen Beitrag der letzten Woche aufgezeigt wurde, sichern Banken ihre Immobiliendarlehen mit Hilfe von Grundschulden ab. Erst wenn Grundschulden im Grundbuch der jeweiligen Immobilie eingetragen sind, kann der Darlehensbetrag ausgezahlt werden. Diese Verfahrensweise ist in Deutschland gang und gäbe – nur bei sehr kleinen Darlehensbeträgen wird ggf. davon abgesehen.

Die Eintragung von Grundschulden wird von den Grundbuchämtern bzw. von den zuständigen Amtsgerichten vorgenommen. Je nach Amtsgericht kann es unter Umständen sechs bis acht Wochen dauern, bis die Eintragung erfolgt ist und eine Grundschuldbestellungsurkunde erstellt wurde. Dies ist ein Punkt, den angehende Darlehensnehmer unbedingt berücksichtigen sollten. Ebenso gilt es zu wissen, dass durch die Eintragung auch Kosten entstehen.

Die Besonderheit bei Grundschuldeintragung und deren Abrechnung besteht darin, dass die Kosten, die aus dem Verwaltungsakt resultieren, von der Höhe des Grundschuldbetrags abhängig sind. Je höher die Grundschuld bemessen ist, desto höher fällt auch die Gebühr aus, die bei der Eintragung entsteht. Hierbei handelt es sich um einen Kostenfaktor, der von Darlehensnehmern ebenfalls berücksichtigt werden sollte.

Wie hoch die Kosten für die Eintragung bzw. die sogenannte Grundschuldbestellung letztlich ausfallen, hängt – wie schon kurz angerissen wurde - im Wesentlichen von der Höhe des Grundschuldbetrags ab. Aber auch Faktoren wie die Art der Grundschuld können einen Einfluss auf die Höhe der Gesamtkosten nehmen. Verallgemeinert kann gesagt werden, dass die Eintragung von Grundschulden in Höhe von 100.000 Euro mit gut 200 Euro zu Buche schlägt. Wer 250.000 Euro als Grundschuldbetrag eintragen lässt, muss mit mehr gut 400 Euro rechnen.

8. März 2010, 09:38  |  Allgemein, Immobilien

Vorsicht bei privaten Krankenversicherungen mit äußerst niedrigen Beiträgen

Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung erfolgt in den meisten Fällen nur aus einem Grund: Die Wechsler möchten Geld sparen. Durch niedrigere Versicherungsbeiträge ist es für sie möglich, die Versicherungsausgaben zu senken und somit das verfügbare Nettoeinkommen zu erhöhen. Die meisten Wechselwilligen sehen sich ausschließlich aus diesem Grund nach PKV-Tarifen um. Dies ist jedoch der falsche Ansatz – insbesondere wenn man auch noch bedacht darauf ist, eine besonders günstige PKV abzuschließen.

Experten warnen zunehmend häufiger vor den besonders günstigen PKV-Tarifen. Besonders im Internet stößt man immer wieder auf Werbeanzeigen, in denen private Krankenversicherungen versprochen werden, die weniger als 100 Euro im Monat kosten. Gerade bei diesen Versicherungsprodukten gilt es aufzupassen: Der Kostenunterschied im Vergleich zu den Standard-Tarifen der großen Versicherer ist enorm. Dementsprechend kann gut abgeleitet werden, dass solche Billig-Tarife mit gewissen Einschränkungen verknüpft sind.

Auf der einen Seite gilt besonders der Leistungsumfang als eingeschränkt: Wer auf die private Krankenversicherung setzt, möchte im Normalfall einen guten Versicherungsschutz erhalten. Deshalb sollte man die Chance nicht ungenutzt lassen. Das wirkliche Risiko besteht allerdings darin, hohe Beitragsanstiege erfahren zu müssen. Denn auch die private Krankenversicherung hat mit steigenden Gesundheitskosten zu kämpfen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass der eigene Versicherer ausreichende Rücklagen bildet, damit einem im Alter die Beiträge nicht über den Kopf wachsen.

Potentielle Wechsler sollten daher keinesfalls nur auf die Höhe des PKV-Beitrags achten. Dies wäre ein vollkommen falscher Ansatz. Viel wichtiger ist die Wahl eines Versicherers, der auch im Alter stabile Beiträge garantieren kann.

5. März 2010, 09:20  |  Allgemein, Versicherungen

Dauer der Grundschuldeintragung nicht unterschätzen

Direktbanken stehen bei Bauherren und Immobilienkäufern hoch im Kurs. Eine schnelle Abwicklung und vor allem die attraktiven Konditionen bringen immer mehr Interessenten dazu, ihre Immobiliendarlehen bei Direktbanken aufzunehmen. Diesbezüglich ist festzustellen, dass die potentiellen Darlehensnehmer immer länger warten: Weil die Banken heutzutage eine vergleichsweise schnelle Darlehensgenehmigung anbieten, lassen sich die Interessenten oftmals viel Zeit.

Allerdings sollte das Thema Baufinanzierung nicht zu spät angegangen werden. Gleich mehrere Gründe sprechen dafür, sich frühzeitig um die Finanzierung zu kümmern. Hierfür spricht vor allem die Tatsache, dass ein Immobiliendarlehen trotz Zustandekommen des Darlehensvertrags nicht von heute auf morgen ausgezahlt werden kann. Stattdessen bedarf es häufig mehrerer Wochen, bis das Darlehen tatsächlich zum Abruf bereit steht.

Dies liegt an der Besicherung des Darlehens: Banken nehmen die Auszahlung frühestens dann vor, wenn eine Grundschuld eintragen ist. Die Grundschuld dient als Sicherheit für das Darlehen – erst nach erfolgter Grundschuldeintragung kann eine Auszahlung des Darlehens veranlasst werden.

Die Dauer der Eintragung unterschätzen viele Darlehensnehmer. Zwar muss das zuständige Grundbuchamt lediglich eine Eintragung vornehmen bzw. das Grundbuch der Immobilie entsprechend umschreiben, allerdings braucht das seine Zeit. Die Praxis zeigt, dass es in den meisten Fällen gut sechs bis acht Wochen dauert – erst dann sind die Grundschulden eingetragen. Hinzu kommt die Erstellung einer Grundschuldurkunde, welche der Bank zugesendet wird.

Aufgrund dieser Gegebenheiten sollten angehende Darlehensnehmer auf keinen Fall zu schnell planen bzw. ihr zeitliches Vorgehen umso genauer abstecken. Es ist wichtig, dies zu tun, schließlich soll der Darlehensbetrag rechtzeitig abgerufen werden können, damit es nicht zur Entstehung von Verzugszinsen kommt.

3. März 2010, 09:20  |  Allgemein, Immobilien

PKV Tipp: Vorsorgeuntersuchungen sollen Beitragsrückerstattung nicht gefährden

Für etliche Versicherungsnehmer sowie auch für viele Interessenten, die von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechseln möchten, ist die Beitragsrückerstattung ein großes Thema. Das Interesse an dieser Option ist immens groß: Viele Leute können sich mit dem Gedanken anfreunden, dass ihnen mehrere Monatsbeiträge erstattet werden, sollten sie ihre private Krankenversicherung innerhalb eines Jahres nicht in Anspruch nehmen müssen bzw. sie keine Kosten verursachen.

Aus finanzieller Sicht kann sich dies richtig lohnen: Die Erstattung von drei oder gar vier Monatsbeiträgen kann schnell zu einer Einsparung von tausend Euro oder mehr führen. Dementsprechend ist es immer gut, wenn sich die Möglichkeit bietet, die Beitragsrückerstattung zu nutzen.

Auf der anderen Seite darf die eigene Gesundheit natürlich nicht zu kurz kommen. Dies gilt unter anderem für Vorsorgeuntersuchungen. Es ist äußerst empfehlenswert, sich diesen Untersuchungen zu unterziehen, damit gefährliche Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Allerdings können Vorsorgeuntersuchungen und die Beitragsrückgewähr in einem gewissen Gegensatz zueinander stehen. Einerseits möchte man als Versicherungsnehmer keine Kosten verursachen, damit die Rückgewähr nicht gefährdet wird. Auf der anderen Seite möchte man gut medizinisch versorgt sein. Deshalb ist es umso wichtiger, bei der Auswahl der privaten Krankenversicherung darauf zu achten, dass es im Bezug auf dieses Thema nicht zu einem Interessenskonflikt kommt.

Immerhin gibt es mittlerweile einige Versicherer, die Vorsorgeuntersuchungen gestatten bzw. die Kosten übernehmen, ohne dass es zu einer Gefährdung der Beitragsrückerstattung kommt. Es lohnt sich, auf diese PKV-Tarife zu setzen. Wer bereits versichert ist, sollte sich bei seinem Versicherer nach den Möglichkeiten erkundigen.

1. März 2010, 09:19  |  Allgemein, Versicherungen

Vorsicht bei vorfinanzierten Bausparverträgen

Die Bausparkassen haben es derzeit nicht besonders leicht. Grund sind die außerordentlich niedrigen Hypothekenzinsen: Wer derzeit eine Immobilie finanzieren möchte, hat aufgrund der niedrigen Zinssätze allen Grund zur Freude. Die meisten Banken warten mit sehr attraktiven Darlehensangeboten auf. In Zeiten wie diesen denken viele Leute darüber nach, gar nicht erst auf das Bausparen zu setzen, sondern gleich ein Darlehen aufzunehmen. Schließlich kann der Traum vom Eigenheim somit unmittelbar erfüllt werden – das Jahre dauernde Besparen eines Bausparvertrags entfällt.

Um weiterhin im Finanzierungsgeschäft mitmischen zu können, raten die Bausparkassen immer häufiger zur Vorfinanzierung von Bausparverträgen. Die Grundidee ist ganz simpel: Dem Bausparer wird ein sofortiges Immobiliendarlehen zur Verfügung gestellt, mit welchem er sein Vorhaben finanzieren kann. Gleichzeitig wird ein Bausparvertrag abgeschlossen, dessen Darlehen das bestehende Darlehen bzw. die Vorfinanzierung ablösen soll. Auf diese Weise soll ein besonders hohes Maß an Sicherheit erlangt werden: Die günstigen Konditionen für die Anschlussfinanzierung gelten als gesichert.

Damit der Bausparvertrag schneller zugeteilt werden kann, wird bei der Vorfinanzierung ein größeres Darlehen (welches den eigentlichen Finanzierungsbedarf übersteigt) aufgenommen, um den Bausparvertrag schneller zur Zuteilung zu bringen bzw. gleich zu Beginn einen größeren Betrag einzuzahlen.

Aufgrund der hohen Kalkulationssicherheit werden entsprechende Darlehen gerne aufgenommen. Allerdings warnen Finanzierungsexperten immer häufiger vor diesen Finanzierungskonstrukten: Die Vorfinanzierung ist meistens relativ kostspielig und wegen des zusätzlichen Finanzierungsbedarfs besonders kostenintensiv. Eine Tilgung findet meistens auch nicht statt, weil stattdessen der Bausparvertrag bespart wird. Das Ergebnis sind Zusatzkosten, die auf den ersten Blick nicht immer direkt ersichtlich sind, jedoch die Finanzierung insgesamt deutlich verteuern.

26. Februar 2010, 09:28  |  Allgemein, Finanzen und Geldanlage

PKV: Wie die Selbstbeteiligung zum steuerlichen Nachteil führt

Seit diesem Jahr ist es möglich, die Kosten der eigenen Krankenversicherung steuerlich geltend zu machen. Sowohl innerhalb der gesetzlichen wie auch der privaten Krankenversicherung, ist es gestattet, einen beachtenswerten Teil der Kosten als Ausgaben anzusetzen und somit die Steuerlast zu minimieren.

Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, die man nicht außer Acht lassen sollte, da teilweise eine enorme Steuerersparnis erzielt werden kann. Wer in die private Krankenversicherung wechseln möchte und zugleich mit dem Gedanken spielt, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren, sollte jedoch besonders gut aufpassen.

Selbstbeteiligungen gelten heutzutage als sehr gefragt: Durch die Vereinbarung ist einer hohen Selbstbeteiligung ist es möglich, die Versicherungskosten deutlich zu reduzieren. Sollten Krankenkosten entstehen, so gilt es zwar erst einmal in die eigene Tasche zu greifen, doch letztlich sind die Kosten auch nicht höher als in einem Standardtarif ohne Selbstbeteiligung. In Jahren, in denen keine oder nur wenige Krankenkosten entstehen, wird ordentlich gespart.

Allerdings bringt die Selbstbeteiligung aus steuerlicher Sicht einen gewissen Nachteil mit sich: Der Grundbeitrag für die private Krankenversicherung liegt niedriger, weshalb somit auch nur ein niedrigerer Betrag steuerlich geltend gemacht werden kann. Zunächst einmal muss dies nicht zwingend ein Nachteil sein: Wenn keine Krankenkosten entstehen und somit keine Selbstbeteiligung geleistet werden muss, spart man bares Geld. Doch sobald es höhere Zahlungen zu leisten geht, ist man mit dem Standardtarif besser dran: Die Ausgaben des Versicherungsnehmers sind je nach Tarif etwa gleich hoch bemessen, allerdings kann ein höherer Betrag steuerlich geltend gemacht werden.

24. Februar 2010, 09:26  |  Allgemein, Versicherungen