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Aktuelle Meldungen zu den Themen Versicherungen, Finanzierung und Geldanlage

Regelsätze bei der PKV-Suche berücksichtigen

Bei der Suche nach einer privaten Krankenversicherung kommt es letztlich darauf an, einen Versicherungstarif zu finden, der im Wesentlichen zwei Voraussetzungen erfüllt. Zum einen sollte die private Krankenversicherung möglichst günstig sein, zum anderen müssen die Leistungen stimmen.

Was die Kosten bzw. den monatlichen Beitrag angeht, so kann relativ genau gesagt werden, ob ein PKV-Tarif günstig ist oder nicht. Im direkten Vergleich mit anderen Tarifen wird schnell deutlich, wie es um die Beitragshöhe steht. Ganz anders sieht es bei den Leistungen aus. Ein Vergleich gestaltet sich diesbezüglich schon wesentlich schwieriger, was nicht zuletzt daran liegt, dass es auf der einen Seite so viele Leistungen gibt, auf der anderen Seite auch große Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen festzustellen sind. Deshalb kann es durchaus vorkommen, dass bestimmte Punkte übersehen werden – so wie zum Beispiel die Kostenübernahme der Regelsätze, zu denen die Ärzte abrechnen.

Im Gesundheitswesen existieren sogenannte Regelsätze: Sie geben an, zu welchen Kosten ein Arzt abrechnet. Kassenpatienten werden üblicherweise zum einfachen Regelsatz abgerechnet. Wer privat versichert ist, kann jedoch zusätzliche medizinische Leistungen in Anspruch nehmen, die über die einfachen Regelsätze hinausreichen bzw. schlichtweg zu höheren Kosten führen. Für den Versicherungsnehmer kann dies unter Umständen teuer werden: Längst nicht jeder PKV-Tarif sieht die Übernahme höherer Regelsätze vor.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch PKV-Tarife, die sogar bei Höchstsätzen die vollständige Regulierung bieten. Daher ist es für den Versicherungsnehmer immer gut, sich für diese Variante zu entscheiden, um so eine Kostensicherheit zu erlangen. Allerdings gilt es bei der Tarifwahl entsprechend aufzupassen.

10. März 2010, 09:38  |  Allgemein, Versicherungen

Kosten der Grundschuld Eintragung nicht unterschätzen

Wie bereits im vorangegangenen Beitrag der letzten Woche aufgezeigt wurde, sichern Banken ihre Immobiliendarlehen mit Hilfe von Grundschulden ab. Erst wenn Grundschulden im Grundbuch der jeweiligen Immobilie eingetragen sind, kann der Darlehensbetrag ausgezahlt werden. Diese Verfahrensweise ist in Deutschland gang und gäbe – nur bei sehr kleinen Darlehensbeträgen wird ggf. davon abgesehen.

Die Eintragung von Grundschulden wird von den Grundbuchämtern bzw. von den zuständigen Amtsgerichten vorgenommen. Je nach Amtsgericht kann es unter Umständen sechs bis acht Wochen dauern, bis die Eintragung erfolgt ist und eine Grundschuldbestellungsurkunde erstellt wurde. Dies ist ein Punkt, den angehende Darlehensnehmer unbedingt berücksichtigen sollten. Ebenso gilt es zu wissen, dass durch die Eintragung auch Kosten entstehen.

Die Besonderheit bei Grundschuldeintragung und deren Abrechnung besteht darin, dass die Kosten, die aus dem Verwaltungsakt resultieren, von der Höhe des Grundschuldbetrags abhängig sind. Je höher die Grundschuld bemessen ist, desto höher fällt auch die Gebühr aus, die bei der Eintragung entsteht. Hierbei handelt es sich um einen Kostenfaktor, der von Darlehensnehmern ebenfalls berücksichtigt werden sollte.

Wie hoch die Kosten für die Eintragung bzw. die sogenannte Grundschuldbestellung letztlich ausfallen, hängt – wie schon kurz angerissen wurde - im Wesentlichen von der Höhe des Grundschuldbetrags ab. Aber auch Faktoren wie die Art der Grundschuld können einen Einfluss auf die Höhe der Gesamtkosten nehmen. Verallgemeinert kann gesagt werden, dass die Eintragung von Grundschulden in Höhe von 100.000 Euro mit gut 200 Euro zu Buche schlägt. Wer 250.000 Euro als Grundschuldbetrag eintragen lässt, muss mit mehr gut 400 Euro rechnen.

8. März 2010, 09:38  |  Allgemein, Immobilien

Vorsicht bei privaten Krankenversicherungen mit äußerst niedrigen Beiträgen

Der Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung erfolgt in den meisten Fällen nur aus einem Grund: Die Wechsler möchten Geld sparen. Durch niedrigere Versicherungsbeiträge ist es für sie möglich, die Versicherungsausgaben zu senken und somit das verfügbare Nettoeinkommen zu erhöhen. Die meisten Wechselwilligen sehen sich ausschließlich aus diesem Grund nach PKV-Tarifen um. Dies ist jedoch der falsche Ansatz – insbesondere wenn man auch noch bedacht darauf ist, eine besonders günstige PKV abzuschließen.

Experten warnen zunehmend häufiger vor den besonders günstigen PKV-Tarifen. Besonders im Internet stößt man immer wieder auf Werbeanzeigen, in denen private Krankenversicherungen versprochen werden, die weniger als 100 Euro im Monat kosten. Gerade bei diesen Versicherungsprodukten gilt es aufzupassen: Der Kostenunterschied im Vergleich zu den Standard-Tarifen der großen Versicherer ist enorm. Dementsprechend kann gut abgeleitet werden, dass solche Billig-Tarife mit gewissen Einschränkungen verknüpft sind.

Auf der einen Seite gilt besonders der Leistungsumfang als eingeschränkt: Wer auf die private Krankenversicherung setzt, möchte im Normalfall einen guten Versicherungsschutz erhalten. Deshalb sollte man die Chance nicht ungenutzt lassen. Das wirkliche Risiko besteht allerdings darin, hohe Beitragsanstiege erfahren zu müssen. Denn auch die private Krankenversicherung hat mit steigenden Gesundheitskosten zu kämpfen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass der eigene Versicherer ausreichende Rücklagen bildet, damit einem im Alter die Beiträge nicht über den Kopf wachsen.

Potentielle Wechsler sollten daher keinesfalls nur auf die Höhe des PKV-Beitrags achten. Dies wäre ein vollkommen falscher Ansatz. Viel wichtiger ist die Wahl eines Versicherers, der auch im Alter stabile Beiträge garantieren kann.

5. März 2010, 09:20  |  Allgemein, Versicherungen

Dauer der Grundschuldeintragung nicht unterschätzen

Direktbanken stehen bei Bauherren und Immobilienkäufern hoch im Kurs. Eine schnelle Abwicklung und vor allem die attraktiven Konditionen bringen immer mehr Interessenten dazu, ihre Immobiliendarlehen bei Direktbanken aufzunehmen. Diesbezüglich ist festzustellen, dass die potentiellen Darlehensnehmer immer länger warten: Weil die Banken heutzutage eine vergleichsweise schnelle Darlehensgenehmigung anbieten, lassen sich die Interessenten oftmals viel Zeit.

Allerdings sollte das Thema Baufinanzierung nicht zu spät angegangen werden. Gleich mehrere Gründe sprechen dafür, sich frühzeitig um die Finanzierung zu kümmern. Hierfür spricht vor allem die Tatsache, dass ein Immobiliendarlehen trotz Zustandekommen des Darlehensvertrags nicht von heute auf morgen ausgezahlt werden kann. Stattdessen bedarf es häufig mehrerer Wochen, bis das Darlehen tatsächlich zum Abruf bereit steht.

Dies liegt an der Besicherung des Darlehens: Banken nehmen die Auszahlung frühestens dann vor, wenn eine Grundschuld eintragen ist. Die Grundschuld dient als Sicherheit für das Darlehen – erst nach erfolgter Grundschuldeintragung kann eine Auszahlung des Darlehens veranlasst werden.

Die Dauer der Eintragung unterschätzen viele Darlehensnehmer. Zwar muss das zuständige Grundbuchamt lediglich eine Eintragung vornehmen bzw. das Grundbuch der Immobilie entsprechend umschreiben, allerdings braucht das seine Zeit. Die Praxis zeigt, dass es in den meisten Fällen gut sechs bis acht Wochen dauert – erst dann sind die Grundschulden eingetragen. Hinzu kommt die Erstellung einer Grundschuldurkunde, welche der Bank zugesendet wird.

Aufgrund dieser Gegebenheiten sollten angehende Darlehensnehmer auf keinen Fall zu schnell planen bzw. ihr zeitliches Vorgehen umso genauer abstecken. Es ist wichtig, dies zu tun, schließlich soll der Darlehensbetrag rechtzeitig abgerufen werden können, damit es nicht zur Entstehung von Verzugszinsen kommt.

3. März 2010, 09:20  |  Allgemein, Immobilien

PKV Tipp: Vorsorgeuntersuchungen sollen Beitragsrückerstattung nicht gefährden

Für etliche Versicherungsnehmer sowie auch für viele Interessenten, die von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung wechseln möchten, ist die Beitragsrückerstattung ein großes Thema. Das Interesse an dieser Option ist immens groß: Viele Leute können sich mit dem Gedanken anfreunden, dass ihnen mehrere Monatsbeiträge erstattet werden, sollten sie ihre private Krankenversicherung innerhalb eines Jahres nicht in Anspruch nehmen müssen bzw. sie keine Kosten verursachen.

Aus finanzieller Sicht kann sich dies richtig lohnen: Die Erstattung von drei oder gar vier Monatsbeiträgen kann schnell zu einer Einsparung von tausend Euro oder mehr führen. Dementsprechend ist es immer gut, wenn sich die Möglichkeit bietet, die Beitragsrückerstattung zu nutzen.

Auf der anderen Seite darf die eigene Gesundheit natürlich nicht zu kurz kommen. Dies gilt unter anderem für Vorsorgeuntersuchungen. Es ist äußerst empfehlenswert, sich diesen Untersuchungen zu unterziehen, damit gefährliche Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Allerdings können Vorsorgeuntersuchungen und die Beitragsrückgewähr in einem gewissen Gegensatz zueinander stehen. Einerseits möchte man als Versicherungsnehmer keine Kosten verursachen, damit die Rückgewähr nicht gefährdet wird. Auf der anderen Seite möchte man gut medizinisch versorgt sein. Deshalb ist es umso wichtiger, bei der Auswahl der privaten Krankenversicherung darauf zu achten, dass es im Bezug auf dieses Thema nicht zu einem Interessenskonflikt kommt.

Immerhin gibt es mittlerweile einige Versicherer, die Vorsorgeuntersuchungen gestatten bzw. die Kosten übernehmen, ohne dass es zu einer Gefährdung der Beitragsrückerstattung kommt. Es lohnt sich, auf diese PKV-Tarife zu setzen. Wer bereits versichert ist, sollte sich bei seinem Versicherer nach den Möglichkeiten erkundigen.

1. März 2010, 09:19  |  Allgemein, Versicherungen

Vorsicht bei vorfinanzierten Bausparverträgen

Die Bausparkassen haben es derzeit nicht besonders leicht. Grund sind die außerordentlich niedrigen Hypothekenzinsen: Wer derzeit eine Immobilie finanzieren möchte, hat aufgrund der niedrigen Zinssätze allen Grund zur Freude. Die meisten Banken warten mit sehr attraktiven Darlehensangeboten auf. In Zeiten wie diesen denken viele Leute darüber nach, gar nicht erst auf das Bausparen zu setzen, sondern gleich ein Darlehen aufzunehmen. Schließlich kann der Traum vom Eigenheim somit unmittelbar erfüllt werden – das Jahre dauernde Besparen eines Bausparvertrags entfällt.

Um weiterhin im Finanzierungsgeschäft mitmischen zu können, raten die Bausparkassen immer häufiger zur Vorfinanzierung von Bausparverträgen. Die Grundidee ist ganz simpel: Dem Bausparer wird ein sofortiges Immobiliendarlehen zur Verfügung gestellt, mit welchem er sein Vorhaben finanzieren kann. Gleichzeitig wird ein Bausparvertrag abgeschlossen, dessen Darlehen das bestehende Darlehen bzw. die Vorfinanzierung ablösen soll. Auf diese Weise soll ein besonders hohes Maß an Sicherheit erlangt werden: Die günstigen Konditionen für die Anschlussfinanzierung gelten als gesichert.

Damit der Bausparvertrag schneller zugeteilt werden kann, wird bei der Vorfinanzierung ein größeres Darlehen (welches den eigentlichen Finanzierungsbedarf übersteigt) aufgenommen, um den Bausparvertrag schneller zur Zuteilung zu bringen bzw. gleich zu Beginn einen größeren Betrag einzuzahlen.

Aufgrund der hohen Kalkulationssicherheit werden entsprechende Darlehen gerne aufgenommen. Allerdings warnen Finanzierungsexperten immer häufiger vor diesen Finanzierungskonstrukten: Die Vorfinanzierung ist meistens relativ kostspielig und wegen des zusätzlichen Finanzierungsbedarfs besonders kostenintensiv. Eine Tilgung findet meistens auch nicht statt, weil stattdessen der Bausparvertrag bespart wird. Das Ergebnis sind Zusatzkosten, die auf den ersten Blick nicht immer direkt ersichtlich sind, jedoch die Finanzierung insgesamt deutlich verteuern.

26. Februar 2010, 09:28  |  Allgemein, Finanzen und Geldanlage

PKV: Wie die Selbstbeteiligung zum steuerlichen Nachteil führt

Seit diesem Jahr ist es möglich, die Kosten der eigenen Krankenversicherung steuerlich geltend zu machen. Sowohl innerhalb der gesetzlichen wie auch der privaten Krankenversicherung, ist es gestattet, einen beachtenswerten Teil der Kosten als Ausgaben anzusetzen und somit die Steuerlast zu minimieren.

Hierbei handelt es sich um eine Möglichkeit, die man nicht außer Acht lassen sollte, da teilweise eine enorme Steuerersparnis erzielt werden kann. Wer in die private Krankenversicherung wechseln möchte und zugleich mit dem Gedanken spielt, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren, sollte jedoch besonders gut aufpassen.

Selbstbeteiligungen gelten heutzutage als sehr gefragt: Durch die Vereinbarung ist einer hohen Selbstbeteiligung ist es möglich, die Versicherungskosten deutlich zu reduzieren. Sollten Krankenkosten entstehen, so gilt es zwar erst einmal in die eigene Tasche zu greifen, doch letztlich sind die Kosten auch nicht höher als in einem Standardtarif ohne Selbstbeteiligung. In Jahren, in denen keine oder nur wenige Krankenkosten entstehen, wird ordentlich gespart.

Allerdings bringt die Selbstbeteiligung aus steuerlicher Sicht einen gewissen Nachteil mit sich: Der Grundbeitrag für die private Krankenversicherung liegt niedriger, weshalb somit auch nur ein niedrigerer Betrag steuerlich geltend gemacht werden kann. Zunächst einmal muss dies nicht zwingend ein Nachteil sein: Wenn keine Krankenkosten entstehen und somit keine Selbstbeteiligung geleistet werden muss, spart man bares Geld. Doch sobald es höhere Zahlungen zu leisten geht, ist man mit dem Standardtarif besser dran: Die Ausgaben des Versicherungsnehmers sind je nach Tarif etwa gleich hoch bemessen, allerdings kann ein höherer Betrag steuerlich geltend gemacht werden.

24. Februar 2010, 09:26  |  Allgemein, Versicherungen

Beleihungsgrenzen bei der Baufinanzierung erfragen

Die meisten Leute wissen gar nicht, wie viele Faktoren die Banken im Rahmen der Konditionsermittlung berücksichtigen, um am Ende den Zinssatz eines Immobiliendarlehens festsetzen zu können. Letztlich gibt es eine Vielzahl an Punkten, die von den Sachbearbeitern der Banken berücksichtigt werden. Zu einem dieser Punkte zählt die sogenannte Beleihung: Sie drückt aus, in welchem Verhältnis der Darlehensbetrag zum Wert der Immobilie steht.

Je größer der Beleihungswert ausfällt, desto riskanter ist dies für eine Bank. Sollte der Darlehensnehmer ein Darlehen aufnehmen, dessen Betrag fast so hoch wie der Wert der Immobilie bemessen ist, so geht die Bank in der Tat ein hohes Risiko ein – was sich letztlich auf den Zinssatz deutlich auswirken kann. Allerdings ist der Zinssatz eines Immobiliendarlehens nicht linear an den Beleihungswert gekoppelt. Stattdessen existieren sogenannte Beleihungsgrenzen.

Zwar kann je nach Bank ein wenig anders verfahren werden, doch im Allgemeinen lässt sich sagen, dass zwei Beleihungsgrenzen existieren, nämlich bei Beleihungsausläufen von 60 und 80 Prozent. Liegt die Beleihung unterhalb von 60 Prozent, so ist das Risiko für die Bank relativ gering und der Darlehensnehmer kann mit Top-Konditionen bzw. mit einem guten Zinssatz rechnen. Liegt der Beleihungsauslauf darüber, jedoch unter der Beleihungsgrenze von 80 Prozent, wird ein durchschnittlicher bzw. guter Zinssatz veranschlagt. Wird die zweite Beleihungsgrenze überschritten, kann es teuer werden.

Darlehensnehmer sollten daher im Rahmen der Finanzierungsgestaltung erfragen, wie nahe man sich an den Beleihungsgrenzen bewegt. Unter Umständen kann eine geringfügige Verringerung des Darlehensbetrags dazu führen, dass ein besserer Zinssatz erlangt wird und man dadurch viel Geld spart.

22. Februar 2010, 09:26  |  Allgemein, Finanzen und Geldanlage

Die Leistungen müssen beim PKV Tarif letztlich überzeugen

Ein Großteil der Interessenten muss zugeben, dass es ihnen beim Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung vor allem darauf ankommt, die Ausgaben für den Versicherungsschutz zu senken. Auf der einen Seite ist dies gut nachvollziehbar: Wenn man die Möglichkeit erhält, seine Versicherungskosten zu senken, so möchte man diese auch nutzen. Auf der anderen Seite gilt es darauf zu achten, dass der Versicherungsschutz nicht zu kurz kommt. Die Leistungen müssen auf jeden Fall stimmen.

Deshalb wäre es falsch, seinen PKV Anbieter ausschließlich aufgrund der Höhe des Versicherungsbeitrags auszuwählen. Es reicht nicht aus, auf diese Weise zu verfahren, weil dadurch keine ausreichend gute Absicherung garantiert werden kann. Sollte nur auf die Beitragshöhe geachtet werden, so könnte sich dies unter Umständen zu einem späteren Zeitpunkt rächen, beispielsweise weil bestimmte Leistungen nicht eingeschlossen sind oder man als Versicherungsnehmer vergleichsweise hohe Selbstbeteiligungen leisten muss. Deshalb gilt es bei der Auswahl eines PKV Tarif weitsichtig zu denken. Besonders junge Menschen begehen häufig den Fehler, nur auf ihren augenblicklichen Gesundheitszustand zu achten bzw. diesen als Maßstab heranzuziehen.

Dies soll nicht heißen, dass ausschließlich die teuren Luxus-Tarife zu empfehlen sind. Auch die günstigen Tarife haben je nach Anbieter einiges zu bieten. Allerdings findet man solche Tarife nicht immer auf Anhieb. Es ist daher sehr empfehlenswert, beim PKV-Vergleich die richtige Vorgehensweise einzuschlagen und beim Einholen der Angebote nicht vorrangig auf die Höhe des Beitrags zu achten, sondern stattdessen erst einmal zu überprüfen, welche Leistungen man geboten bekommt.

19. Februar 2010, 09:51  |  Allgemein, Versicherungen

Bei der Baufinanzierung nicht zu früh an eine Bank binden

Es gibt Immobilienfinanzierungen, bei denen man sich als Darlehensnehmer vergleichsweise früh an eine Bank bzw. an einen Darlehensgeber wenden muss. Zu einem der besten Beispiele zählt der Erwerb eines Baugrundstücks. Längst nicht immer ist angedacht, dass das Grundstück umgehend bebaut werden soll – manchmal benötigen die Käufer erst einmal eine Art Vorfinanzierung, um das Grundstück erwerben zu können.

Im Grunde spricht nichts dagegen, auf diese Weise zu verfahren und ein Darlehen aufzunehmen. Allerdings gilt es dabei aufzupassen, dass man sich nicht zu früh bzw. nicht zu langfristig an den Darlehensgeber bindet. Genau dies ist jedoch häufig der Fall: Nicht selten werden Darlehen, die eigentlich als eine Art Vorfinanzierung dienen, mit zu langer Zinsbindung abgeschlossen. Im Beispiel des Grundstückskaufs wäre eine Zinsbindung von 10 Jahren denkbar: Etliche Banken raten ihren Kunden zur Wahl einer solch langen Zinsbindung und argumentieren zugleich, dass diese Zinsbindung gute Konditionen und Sicherheit bietet.

Wer diesen Schritt geht, bindet sich zwangsläufig an den Darlehensgeber: Vor Ablauf der 10 Jahre kommt man aus dem Immobiliendarlehen nicht mehr heraus. Sollte das Darlehen über eine Grundschuld besichert sein (was im Allgemeinen üblich ist), so findet sich kein anderer Finanzierungspartner mehr: Der Darlehensnehmer kann nur noch auf einen Finanzierungspartner zurückgreifen, nämlich auf die Bank, bei welcher er die Vorfinanzierung abgeschlossen hat. Dies wiederum bedeutet, dass die Bank die späteren Zinssätze fast willkürlich diktieren kann. Deshalb ist es nicht gut, sich so frühzeitig an eine Bank zu binden. Darlehen mit kürzerer Zinsbindung oder variable Darlehen sind in solchen Fällen häufig die bessere Wahl.

17. Februar 2010, 09:50  |  Allgemein, Finanzen und Geldanlage