Haus im Fokus einer Lupe

Zahlreiche Bauherren stehen bereits in den Startlöchern und möchten in den kommenden Wochen ihre Bauvorhaben beginnen. Schwer beschäftigt sind sie aber schon jetzt, schließlich gilt es im Vorfeld unzählige Dinge zu klären und vorzubereiten. Doch ein Thema kommt dabei fast immer zu kurz, nämlich Auswahl und Abschluss elementarer Versicherungen.

Es gibt gleich mehrere Versicherungen, über die jeder Bauherr in Deutschland unbedingt verfügen sollte. Ihr Abschluss ist zwar teilweise als freiwillig zu betrachten, doch wer auf sie verzichtet, geht ungemein hohe finanzielle Risiken ein. Im schlimmsten Fall könnte ein Verzicht den finanziellen Ruin bedeuten.

Bauherrenhaftpflicht

Der Bauherr haftet für seine Baustelle. Selbst wenn er gar nicht selbst vor Ort anwesend ist und sämtliche Arbeiten von Fachbetrieben ausführen lässt, trägt am Ende er die Verantwortung. Deshalb darf ein Haftpflichtschutz auf gar keinen Fall fehlen. Zumal der Beitrag für solch einen Schutz nun wirklich nicht hoch bemessen ist.

Rohbauversicherung

Was dem Hausbesitzer seine Wohngebäudeversicherung ist, ist dem Bauherren seine Rohbauversicherung. Sie sichert das im Bau befindliche Gebäude ab – und das gegen eine ganze Bandbreite an Risiken. Hierzu zählt beispielsweise das Brandrisiko. Sollte es während der Bauphase zu einem Brand kommen und kein Versicherungsschutz bestehen, droht womöglich ein gewaltiger Schuldenberg. Folglich ist auch diese Absicherung äußerst wichtig.

Bauhelferversicherung

Viele Bauherren packen selbst mit an oder lassen sich gar von Freunden helfen. In solch einem Fall ist es wichtig, die Bauhelfer abzusichern. Gerade auf einer Baustelle geht es nicht ungefährlich zu, Unfälle sind keine Seltenheit. Selbst wenn die Bauhelfer unentgeltlich arbeiten, ist eine Absicherung erforderlich. Diesbezüglich besteht übrigens eine gesetzliche Pflicht. Bauherren, die diese Pflicht bewusst ignorieren, riskieren satte Bußgelder.

 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share