Zunehmend mehr Eigentümer von Versicherungsbüros klagen über die billige Konkurrenz aus dem Internet. Die Vorgehensweise beim Abschluss von Versicherungen hat sich nämlich verändert. Eine wachsende Anzahl an Verbrauchern begibt sich online auf die Suche. Tarife werden online verglichen und dann auch auf diesem Weg abgeschlossen.

Doch bislang hatten es die regionalen Anbieter noch vergleichsweise gut. Im Bereich der Kfz-Versicherung werden mittlerweile rund 20 Prozent aller Tarife im Web abgeschlossen. Zwar handelt es sich hierbei um einen stattlichen Anteil, doch letztlich haben die lokalen Anbieter immer noch das größere Stück vom Kuchen. Allerdings könnte sich dies schon bald ändern. Sieht man sich in anderen Ländern um, so könnte der deutschen Versicherungsbranche noch ein großer Umbruch bevorstehen.

In Ländern wie Großbritannien oder den USA werden gut die Hälfte aller Kfz-Versicherungen mittlerweile online abgeschlossen. Dementsprechend müssen sich die lokalen Anbieter noch auf starke Verluste einstellen: Das Internet könnte ihnen nochmals so viele Kunden wegnehmen wie es das bisher getan hat – womöglich fallen in naher Zukunft sogar noch mehr Kunden weg.

Dass sich Autofahrer für den Abschluss im Internet entscheiden, ist keine große Überraschung. Online warten nämlich die besseren Konditionen. Zahlreiche Versicherer bieten mittlerweile Tarife an, die ausschließlich online erhältlich sind. Weil die direkten Abschlüsse deutlich niedrigere Vertriebskosten nach sich ziehen, können die Tarife günstiger angeboten werden.

Allerdings hat diese Entwicklung zu einer noch größeren Tarifschwemme geführt. Den Markt zu überblicken, ist nicht gerade leicht. Daher führt an leistungsstarken Tarifrechnern kein Weg mehr vorbei. Das Web selbst nach den besten Tarifen zu durchleuchten, ist nahezu unmöglich. Angesichts des großen Aufwands ist es besser, mit einem Onlinevergleich zu arbeiten. So kommt man dem passenden Kfz-Versicherungstarif schneller näher.

 

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