Der Beginn der Hauptreisesaion steht kurz bevor. In den kommenden Wochen werden sich wieder viele Deutsche mit dem Auto auf den Weg in ihren Urlaub begeben. Doch nicht immer kommen sie dort planmäßig an. Sommerliche Autofahrten auf der Langstrecke können für Mensch und Technik zur großen Herausforderung werden. Pannen sind alles andere als eine Seltenheit, die Pannenhelfer sind während der Urlaubszeit unentwegt im Einsatz.

Etliche Kraftfahrer möchten sich zumindest finanzielle absichern und schließen deshalb entweder Schutzbriefe bei ihren Kfz-Versicherungen ab oder werden Mitglied in einem Automobilclub. Beide Varianten bringen wiederum eigene Vor- und Nachteile mit sich, die nachfolgend erläutert werden.

Schutzbriefe liegen im Trend

Zunehmend häufiger entscheiden sich Interessenten für den Schutzbrief was vorrangig finanzielle Gründe hat. Die Autoversicherer versprechen dieselben Leistungen wie die Automobilclubs, wollen hierbei jedoch günstiger sein. Während im Automobilclub ca. 50 bis 100 Euro pro Jahr fällig werden, kostet ein Schutzbrief nur ca. 10 bis 25 Euro.

Im Allgemeinen bietet ein Schutzbrief eine gute Absicherung, Pannenhelfer rücken im Bedarfsfall aus und die hiermit verbundenen Kosten werden vom Versicherer getragen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass Leistungsunterschiede bestehen können – und zwar von Schutzbrief zu Schutzbrief. Je nach Anbieter gibt es erhebliche Einschränkungen, beispielsweise hinsichtlich der Region, in welcher die Leistungen zur Verfügung stehen oder es liegt eine Deckelung der Kosten vor.

Weiterhin ist der Schutz an den Pkw gekoppelt, während die meisten Automobilclubs ihre Mitglieder absichern. In welchem Auto ein Mitglied unterwegs ist, spielt keine Rolle, was durchaus ein Vorteil sein kann. Allerdings bestehen auch zwischen den Automobilclubs zum Teil große Leistungsunterschiede.

Was nun besser ist bzw. ob sich Kraftfahrer besser für die Mitgliedschaft im Automobilclub oder für einen Schutzbrief entscheiden, lässt sich pauschal übrigens nicht sagen. Hier kommt es ganz auf die persönlichen Bedürfnisse an. Wer zum Beispiel regelmäßig mit verschiedenen Fahrzeugen unterwegs ist, sollte über Automobilclub-Lösung nachdenken. Andernfalls genügt ein guter Schutzbrief zumeist.

 

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