Nach wie vor werden besonders die Sommermonate von Bauherren gerne genutzt, um Bauvorhaben zu beginnen. Für tausende Bauherren wird das Projekt Eigenheim in den kommenden Wochen beginnen oder es hat sogar schon begonnen. Im Regelfall ist das eine sehr stressige Zeit, da unzählige Dinge vorbereitet und geklärt werden müssen. Dementsprechend kommt es häufiger vor, dass einige wichtige Dinge vergessen werden. So wie die Absicherung der Baustelle: So mancher Bauherr weiß gar nicht, dass er dazu verpflichtet ist, seine Baustelle abzusichern. Die Absicherung ist wichtig, damit Dritte nicht verletzt werden oder Schäden an deren Eigentum entstehen.

Die Absicherung kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen. So ist es zum Beispiel wichtig, Warnschilder anzubringen. Dritten sollte das Betreten der Baustelle untersagt werden. Gefahrenbereiche wie zum Beispiel Gruben oder scharfkantige Baumaterialien gilt es gesondert zu kennzeichnen und am besten abzusperren. Diese Form der Absicherung ist enorm wichtig: Zum einen lassen sich dadurch zahlreiche Unfälle verhindern. Zum anderen wird damit ganz einfach rechtliche Sicherheit erlangt.

Nichtsdestotrotz ist es wichtig, sich zusätzlich abzusichern, indem der Abschluss einer Versicherung erfolgt. Die sogenannte Bauherrenhaftpflichtversicherung gilt als unverzichtbar: Sie ist vergleichsweise günstig und deckt zugleich zahlreiche Haftpflichtrisiken ab. Im Übrigen spielt sie auch im Zusammenhang mit dem Thema Baufinanzierung eine ganz entscheidende Rolle: Mittlerweile zahlen die meisten Banken ihre Immobiliendarlehen nur noch dann an Bauherren aus, wenn diese nachweisen können, dass der Schutz einer Bauherrenhaftpflichtversicherung besteht.


 

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