Ein Bauprojekt in die Tat umzusetzen ist für jeden Haushalt eine besondere Herausforderung, da viele unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen sind. Eine vorausschauende Planung, die fast alle möglichen Szenarien mit einschließt, ist deshalb eine der grundlegenden Voraussetzungen. Und auch mit dem Einzug in die eigenen vier Wände bleibt dieser Grundsatz erhalten, denn in den meisten Fällen reicht eine Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren nicht aus, um das aufgenommene Baudarlehen komplett zu tilgen. Haushalte, die heute vor einem solchen Problem stehen, müssen sich zwangsläufig in den nächsten Monaten nach Alternativen umsehen.

Wer schon jetzt von den aktuell niedrigen Zinssätzen profitieren will, sollte über die Variante Forward-Darlehen nachdenken. Hier erfolgt die Auszahlung der Kreditsumme nicht direkt nach dem Abschluss, sondern erst einige Monate bzw. Jahre in der Zukunft.
Diese Planungssicherheit lassen sich Banken allerdings in Form eines Zinsaufschlags vergüten, was den Sparvorteil des Darlehens natürlich deutlich niedriger ausfallen lässt.

Aber trotzdem bleibt das Forward-Darlehen eine Alternative zur klassischen Anschlussfinanzierung. Unternehmen wie etwa die ING-DiBa setzen inzwischen auf eine Finanzierung ohne Zinsaufschlag und punkten damit bei einer großen Zahl der Verbraucher.

Kreditnehmer können sich hier bis zu 36 Monate Zeit nehmen, bevor das Darlehen zur Auszahlung kommt. Daneben sind auch Sondertilgungen in Höhe von bis zu 5 Prozent möglich, mit deren Hilfe sich das Eigenheim noch schneller entschulden lässt. Ein weiterer Pluspunkt ist die flexible Anpassung des Tilgungssatzes, der zwischen 1 und 10 Prozent frei gewählt werden kann. Fließt nach einer Gehaltserhöhung doch mehr Kapital in die Haushaltskasse, so kann die einmal vereinbarte Tilgung bei der ING-DiBa bis zu zweimal pro Jahr an die neuen Verhältnisse angepasst werden. Ein Forward-Darlehen für die Anschlussfinanzierung bringt gegenüber dem klassischen Festzinskredit damit klare Vorteile.


 

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