Das Thema Energiesparen liegt nicht nur den Deutschen sondern auch unserem Staat sehr am Herzen. Deshalb werden auch bestimmte Maßnahmen gefördert, zum Beispiel der Bau von Eigenheimen, die einen besonders niedrigen Energieverbrauch aufweisen. Die Förderung erfolgt über die staatseigene KfW-Bank, die in erster Linie Förderdarlehen an Bauherren, zum Teil aber auch direkte Zuschüsse vergibt.

Längst hat sich herumgesprochen, dass die zinsvergünstigten Förderdarlehen der KfW äußerst attraktive Konditionen bieten. Deshalb haben auch zahlreiche Bauherren vor, entsprechende Mittel zu beantragen. Mittlerweile steht für einen großen Teil der Bauherren fest, bei der Immobilienfinanzierung zumindest anteilig auf KfW Darlehen zu setzen. Nicht nur aufgrund der zinsgünstigen Darlehen sondern auch, weil KfW-Kredite nachrangig im Grundbuch eingetragen werden und für andere Banken daher wie Eigenkapital gelten.

Allerdings gestaltet sich die Einbindung der Fördermittel in das Finanzierungskonzept nicht immer so leicht wie man sich vorstellt. Es gibt vor allem ein Problem: Die Nachfrage übersteigt die vorhandenen Mittel. Wer nicht aufpasst, geht schnell leer aus – dann bleibt nur die Möglichkeit, auf ein reguläres Immobiliendarlehen zu setzen, das natürlich höhere Finanzierungskosten nach sich zieht.

Gerade für dieses Jahr ist davon auszugehen, dass nicht alle Bauherren zum Zug kommen, wenn es um die zinsvergünstigten Darlehen geht. Es ist gut möglich, dass die Fördermittel vorzeitig ausgehen. Grund dafür ist zum einen die Tatsache, dass wieder mehr Leute bauen – gerade für dieses Jahr rechnen Experten mit einem deutlichen Anstieg. Zum anderen macht die Sparpolitik der Regierung auch beim Thema KfW-Förderung nicht halt. Die Mittel wurden gekürzt, weshalb Interessenten ihre Anträge möglichst frühzeitig stellen sollten. Ein genereller Anspruch auf die Förderung besteht nämlich nicht.


 

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