Personen, die sich für den Wechsel in die private Krankenversicherung interessieren und deshalb einen PKV-Vergleich vornehmen wollen, bieten sich heute mehr Möglichkeiten denn je zuvor. Allein im Internet stößt man mittlerweile auf eine Vielzahl an PKV-Vergleichen. Hinzu kommen seit neuestem Smartphone Apps, mit deren Hilfe es ebenfalls möglich sein soll, PKV-Anbieter und deren Tarife zu vergleichen.
Die Anzahl entsprechender Apps hat innerhalb der letzten Monate enorm zugelegt. Innerhalb weniger Monate ist eine stattliche Auswahl an Vergleichs-Apps entstanden – kurz davor war es überhaupt nicht möglich, PKV-Tarife per App auf dem Smartphone zu vergleichen.

Wer in die private Krankenversicherung eintreten und deshalb einen PKV-Vergleich durchführen möchte, sollte mit der Verwendung von Apps sehr vorsichtig sein. Zwar ist die Auswahl mittlerweile sehr groß, doch was den Nutzen betrifft, so hält sich dieser zumeist in Grenzen. Viele dieser Apps wurden in Rekordgeschwindigkeit entwickelt und weisen daher nur wenige Grundfunktionen auf. Außerdem ist es meistens nicht möglich, einen Vergleich durchzuführen, der wirklich in die Tiefe geht. Im Endeffekt sind die Apps höchstens zu gebrauchen, um sich einen ersten groben Überblick zu verschaffen. Die endgültige Entscheidung sollte jedoch besser nicht auf Basis dieser Daten getroffen werden.

Vergleichsergebnisse, die über einen deutlich stärkeren Aussagegehalt verfügen, lassen sich mithilfe klassischer Onlinevergleiche erzielen. Aber auch die Kontaktaufnahme zu einem unabhängigen Versicherungsmakler bzw. Versicherungsvermittler gilt als empfehlenswert. Im Grunde ist es sogar am sinnvollsten, sich von einem PKV-Experten persönlich beraten zu lassen. Im direkten Gespräch können viele Punkte angesprochen werden, die in einem Onlinevergleich überhaupt nicht berücksichtigt sind.


 

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