Was für viele Hausbesitzer bei der Anschlussfinanzierung eines normalen Bankdarlehens selbstverständlich geworden ist, gehört im Rahmen der KfW-Förderung anscheinend für einen Teil der Eigenheimbesitzer immer noch nicht zur cleveren Finanzierungsstrategie. Dabei macht sich auch hier bei einem neuen Angebot ein wenig Vorsicht bezahlt. Zwar erweist sich der Erstkredit der KfW-Bank durchaus als nützlich und kann günstige Konditionen zur Baufinanzierung beisteuern. Aber was die Anschlussfinanzierung betrifft steht auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau einer normalen Bank in nichts nach. Oft sind die Konditionen, welche dem Hausbesitzer angeboten werden, weit weniger günstig als man im ersten Moment vielleicht vermuten würde.

Der Grund für eine nachteilige Prolongation liegt in der fehlenden Förderung. Wie kann man also vorgehen, um auch bei der Anschlussfinanzierung eines KfW-Darlehens das Optimum aus dem neuen Kreditvertrag herauszuholen? Man sollte zuerst einige Angebote anderer Kreditinstitute einholen, um einschätzen zu können, aus welchem Niveau sich der durchschnittliche Kreditzins für die Anschlussfinanzierung bewegt. In der Regel muss an dieser Stelle mit einem Zinssatz im Bereich der 5% – 6% gerechnet werden. In jedem Fall sollte man auch bei Darlehen mit einem relativ günstigen Kreditzins die Rahmenbedingungen etwas genauer unter die Lupe nehmen, denn die passende Zweitfinanzierung des Eigenheims hängt von mehreren Faktoren ab, etwa den Möglichkeiten zur Sondertilgung.

Auch wer den Traum von den eigenen vier Wänden hat fördern lassen sollte sich nicht davor scheuen das Kreditinstitut zu wechseln, wenn die Konditionen der Anschlussfinanzierung nicht den Vorstellungen entsprechen. Um auch morgen noch in den Genuss der günstigen Zinsen zu kommen, lohnt sich der Abschluss eines Forward-Darlehens mit einem kurzen Bereitstellungszeitraum.


 

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