Gerade in Deutschland zählt die Immobilie zu den beliebtesten Anlageformen überhaupt. Die Skepsis gegenüber Anlageformen wie Aktien oder Fonds ist vergleichsweise stark ausgeprägt. Viele Anleger und Sparer träumen davon, sich eine Immobilie zu leisten und diese zu vermieten. Die größere Unabhängigkeit gegenüber den Finanzmärkten sowie der gebotene Inflationsschutz zählen zu den Hauptargumenten.

Anleger, die schon seit längerer Zeit darauf abzielen, eine Immobilie zu erwerben, sollten die Chance jetzt nutzen. Aus Sicht der Zinsmärkte ist der Zeitpunkt ideal: Die Hypothekenzinsen befinden sich auf einem äußerst niedrigen Stand, wodurch es möglich wird, den Immobilienerwerb günstig zu finanzieren. Zwar haben die Zinssätze für Immobiliendarlehen in den letzten Wochen wieder leicht angezogen, doch historisch betrachtet sind die Zinsen immer noch äußerst günstig.

Nun wird so mancher Interessent womöglich anmerken, dass der Zinssatz bei Anlageobjekten gar nicht so entscheidend ist, weil die Zinsen ohnehin steuerlich geltend gemacht werden können. Dies ist richtig, jedoch gilt es zu berücksichtigen, dass niedrige Zinsen die finanzielle Belastung verringern und es dadurch möglich wird, die Tilgung zu erhöhen. Hierdurch lässt sich wiederum der Zeitraum verkürzen, der zum Abtrag der Schulden benötigt wird.

Zudem gestaltet es sich leichter, Anlageimmobilien zu finden, die sich vollständig selbst tragen. Damit ist gemeint, dass die Mieteinnahmen hoch genug bemessen sind, um die Darlehensrate vollständig zu bedienen. Für den Anleger stellt dies einen großen Vorteil dar: Das finanzielle Risiko verringert sich spürbar. Daher könnte der Zeitpunkt, um ein Anlageobjekt zu finanzieren, gar nicht besser sein.


 

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