Wer als zukünftiger Hausbesitzer die aktuellen Mitteilungen der Baufinanzierer und Baugeldvermittler aufmerksam gelesen hat, wird die schlechten Nachrichten noch rechtzeitig vernommen haben. Wie einer der führenden Vermittler von Baufinanzierungen, die Interhyp-AG, in den vergangen Tagen mitgeteilt hat, gehören seit 30. November die aufschlagfreien Forward-Darlehen zur Immobilienfinanzierung der Vergangenheit an. Schuld ist eine steigende Zinsstrukturkurve (ein hoher Anstieg deutet auf einen deutlichen Unterschied zwischen den Zinsen für lang- und kurzfristige Darlehen hin), die es Banken unmöglich macht, auch weiterhin aufschlagfreie Forwards anzubieten.

Das Forward-Darlehen eignet sich besonders für Finanzierungskunden, deren Kapitalbedarf erst in den nächsten Monaten oder gar Jahren entsteht, die aber bereits heute von niedrigen Zinsen profitieren wollen. Das Credo: „Heute Zinsen festschreiben, morgen das Kapital auszahlen lassen!“ müssen Baufinanzierungskunden aber in der Regel mit Aufschlägen bezahlen. In den vergangenen Monaten haben Banken aber darauf verzichtet und diesen deutlichen Sparvorteil kräftig beworben. Mit den neuen Entwicklungen ist dieser Pluspunkt des Forward-Darlehens natürlich hinfällig.

Auf günstige Zinsen müssen Bauherren aber trotzdem nicht verzichten, denn in den letzten Wochen hat sich das allgemeine Zinsniveau deutlich nach unten bewegt. Mit einer Umkehrung dieses Trends dürfte nach Meinung vieler Experten auch in den kommenden Monaten nicht zu rechnen sein, was die Finanzierung der eigenen vier Wände natürlich noch attraktiver macht. Baugeldvermittler wie die Interhyp erweisen sich bei der Suche nach dem passenden Angebot als besonders hilfreich, da sie unter Hunderten Banken die besten Konditionen auswählen und ihren Kunden damit nicht nur Flexibilität, sondern auch einen echten Sparvorteil bieten können. Aber nicht nur bei Neukunden, auch für Anschlussfinanzierer lohnt sich der Blick auf den Geldmarkt mithilfe der Experten, denn mit einer cleveren Umschuldung winken Einsparungen in Höhe von mehreren Tausend Euro.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share