Egal ob Kauf oder Bau – am Ende kostet das Eigenheim viel Geld. Für die meisten privaten Haushalte gilt es die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens zu treffen. Doch sie entscheiden sich gerne die eigene Immobilie, im internationalen Vergleich kommt dem Eigenheim besonders in Deutschland ein sehr hoher Stellenwert zu.

Deshalb sind auch viele Menschen dazu bereit, sich finanziell einzuschränken. In anderen Worten: Es besteht eine gewisse Bereitschaft, auf Urlaube zu verzichten oder ein preiswerteres Auto zu fahren, wenn es im Gegenzug möglich wird, ein eigenes zu Hause zu erwerben.

Dauerhafte Einschränkungen funktionieren nicht

Allerdings birgt diese Denkweise auch Risiken. In der Anfangszeit fällt es meistens leicht, sich finanziell einzuschränken und den Lebensstil anzupassen. Doch im Lauf der Zeit ändert sich dies – irgendwann wird das Eigenheim zu Gewohnheit und es kommen alte oder auch neue Begehrlichkeiten auf. Plötzlich möchte man doch wieder in den Urlaub fahren, ein größeres Auto anschaffen oder sich auf eine andere Art und Weise etwas gönnen.

Genau dies kann dann zum Problem werden – zumindest wenn kein ausreichender finanzieller Spielraum vorhanden ist. Oftmals macht sich Enttäuschung breit und nicht selten neigen Personen dann dazu, teure Kredite aufzunehmen. Ratenkredite liegen ohnehin im Trend: Noch nie zuvor wurden so viele Kredite für den privaten Konsum aufgenommen.

An die Lebensqualität denken

Weder Frustration noch hohe Kreditzinsen stehen für eine akzeptable Lösung. Besser ist es, beim Immobilienerwerb und insbesondere bei der folgenden Finanzierung an die Zukunft zu denken. Es ist immer gut, wenn ein gewisser finanzieller Spielraum weiterhin bestehen bleibt. Womöglich nimmt die Rückzahlung des Immobiliendarlehens dann ein paar Jahre mehr in Anspruch, aber dafür wird die Lebensqualität nicht so enorm eingeschränkt.


 

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