Für viele Verbraucher ist es inzwischen nichts Ungewöhnliches mehr, bei der Suche nach dem passenden Baudarlehen einen Vermittler einzuschalten. Das Internet bietet in diesem Zusammenhang mehrere Möglichkeiten, die sich bewährt haben und auch in unabhängigen Tests sehr gut abschneiden. Schließlich befassen sich bei den vermittelnden Unternehmen Profis mit dem Thema Baufinanzierung und können aus einem Pool mit Dutzenden Angeboten wählen. Auf diese Weise lässt sich das Baugeld immer an die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher anpassen. Etwas dürfte allerdings neu sein – auch Banken treten mittlerweile als Vermittler von Baufinanzierungen auf. Allerdings ist diese Tatsache nur auf den ersten Blick verwunderlich.

Schaut man etwas genauer hin, wird schnell klar, warum sich einige der Banken aus dem Geschäft der Vergabe von Immobilienkrediten zurückziehen. In der Regel handelt es sich hierbei um Filialbanken, die den Direktbanken das Geschäft mit den Hypothekendarlehen überlassen. Schuld ist der Preisdruck, den Internet-Banken mit ihren deutlich günstigeren Konditionen ausüben. Gerade kleinere Kreditinstitute können an dieser Stelle nur schwer mithalten und müssen sich deshalb geschlagen geben. Stattdessen verlegen sich diese Banken auf´s Geschäft mit der Kreditvermittlung und streichen von den Direktbanken Provisionen ein. Aber noch ein ganz anderer Grund spricht als Bank dafür, die Vergabe von langfristigen Baudarlehen anderen zu überlassen.

Schließlich ist ein Immobilienkredit immer mit einem großen Aufwand verbunden, personell wie auch finanziell, was natürlich die Gewinnspanne mehr als deutlich schmälert. Die Kreditvermittlung bleibt im Vergleich dazu beim Aufwand natürlich deutlich darunter, was die Attraktivität der Vermittlerrolle weiterhin steigert. Wer im kommenden Jahr also bei der Suche nach einem Baukredit nach dem passenden Vermittler sucht, sollte auch den Bankfilialen um die Ecke einen Besuch abstatten.


 

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