Durch die demografischen Veränderungen innerhalb der Gesellschaft werden immer wieder neue Probleme aufgeworfen. Neben den drängenden Fragen, wer in Zukunft für die ständig wachsende Zahl der Ruheständler aufkommen soll, ergeben sich aber auch im privaten Bereich der Betroffenen immer wieder neue Herausforderungen. Einer dieser Punkte betrifft die Finanzierung der eigenen 4 Wände. Zwar zählt der Traum von einem Haus immer noch zu den größten Wünschen vieler Verbraucher, aber die Umsetzung erfolgt bereits heute wesentlich später als noch vor 30 oder 40 Jahren.

Gerade junge Familien können es sich heute oft nicht mehr leisten, im Alter zwischen 20 und 30 mit dem Projekt Eigenheim zu starten. Und wer zudem noch auf beruflichen Erfolg setzt, wird sich erst im höheren Alter an eine Wohnimmobilie binden. Aus dieser Situation ergeben sich gerade für die Baufinanzierung Probleme. Denn wer zu lange wartet, muss am Ende sogar damit rechnen, noch mit Schulden in den Ruhestand zu starten. Die Risiken einer Baufinanzierung werden nicht selten unterschätzt, besonders was die Dauer der Tilgungsphase betrifft.

Ein klassisches Annuitäten-Darlehen von 100.000,- Euro bis 150.000,- Euro kann bei einer Tilgungsleistung von nur einem Prozent durchaus einen Abzahlungszeitraum von mehr als 30 Jahren nach sich ziehen. An diesem Punkt muss sich der Bauherr also entweder für eine höhere Tilgungsleistung oder eine flexiblere Finanzierung entscheiden. Leider sind im Bereich der Baukredite die einzelnen Möglichkeiten nur selten transparent und für den Laien zu durchschauen.

Wer also einen schuldenfreien Ruhestand genießen will, wird an einer professionellen Beratung nicht vorbeikommen. Unabhängige Finanzberater oder Verbraucherzentralen sind in diesem Zusammenhang durchaus empfehlenswerte Partner.


 

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