Bei der Aufnahme von Immobiliendarlehen geht es im Regelfall um große Zahlen. Meist werden sechsstellige Beträge aufgenommen, deren Rückzahlung viele Jahre in Anspruch nimmt. Weil niemand vorhersagen kann, was die Zukunft bringt, ist es daher empfehlenswert, dass Darlehensnehmer die eigene Familie schützen.

Viele Banken raten zum Abschluss von Restschuldversicherungen. Das Prinzip ist einfach: Sollte der Darlehensnehmer versterben, stehen die Hinterbliebenen nicht mit leeren Händen da und müssen um die Immobilie fürchten. Stattdessen wird der Restschuldbetrag von der Versicherung abgelöst und die Immobilie bleibt im Eigentum der Familie.

Allerdings gelten derartige Versicherungen als relativ kostspielig. Im Allgemeinen kann daher gesagt werden, dass es sich meistens nicht lohnt, diesen Weg zu gehen. Auf andere Art und Weise kann ein ähnlicher und meist deutlich günstigerer Versicherungsschutz erlangt werden. Dies ist beispielsweise möglich, indem man sich für den Abschluss einer Risikolebensversicherung entscheidet.

Der Unterschied einer Risikolebensversicherung gegenüber einer konventionellen Lebensversicherung besteht darin, dass die monatliche finanzielle Belastung deutlich geringer ausfällt. Zwar sieht die Versicherung am Ende der Laufzeit keine Erstattung der geleisteten Zahlungen vor, aber dafür muss auch nur ein Bruchteil des Beitrags eingezahlt werden. Alles in allem kann ein umfassender und günstiger Versicherungsschutz erlangt werden.

Verständlicherweise muss die Versicherung exakt abgestimmt sein. Besonders wichtig ist folgender Punkt: Die Versicherungssumme sollte den Restschuldbetrag zuzüglich Vorfälligkeitsentschädigung abdecken, damit eine absolute Kostensicherheit gegeben ist. Die Laufzeiten von Finanzierung und Versicherung müssen übrigens nicht übereinstimmen. Bei hoher Darlehenstilgung lohnt es sich meist, alle paar Jahre eine neue Risikolebensversicherung über einen niedrigeren Restschuldbetrag abzuschließen.
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