Bei der Aufnahme vom Immobiliendarlehen geht es nicht gerade um Kleckerbeträge. Die meisten Banken vergeben entsprechende Darlehen erst ab Beträgen von 50.000 Euro – die Mehrheit der Bauherren und Käufer hat jedoch einen deutlich höheren Bedarf an Fremdkapital. Häufig werden Beträge aufgenommen, die jenseits der Grenze von 200.000 Euro liegen. Dementsprechend wird mit der Darlehensaufnahme auch eine große Verpflichtung eingegangen.

Wer eine solch große Verpflichtung eingeht, sollte auch gut versichert sein. Unglückliche Ereignisse wie Arbeitslosigkeit oder gar der Tod des Hauptverdieners sollten der Finanzierung nichts anhaben können. Allerdings ist dies leichter gesagt als getan: Wenn das Einkommen ausbleibt, existieren meist keine Ausweichmöglichkeiten, um die Darlehensraten weiterhin zu leisten.

Durch Wahl der richtigen Versicherungen kann jedoch Vorsorge geleistet werden. Spezielle Restschuldversicherungen, die explizit für Immobiliendarlehen angeboten werden, erlauben es beispielsweise, das Risiko Arbeitslosigkeit zu versichern: Sollte das Einkommen ausbleiben, werden die Darlehensraten für begrenzte Zeit vom Versicherer übernommen.

Eine günstige Möglichkeit zur Absicherung der Familie besteht darin, sich für den Abschluss einer Risikolebensversicherung zu entscheiden. Entsprechende Versicherungen werden auf die Hauptverdiener abgeschlossen. Sollte der Todesfall eintreten, sind Angehörige wie Ehepartner oder Kinder abgesichert: Mit der Versicherungssumme kann die Restschuld des Immobiliendarlehens abgetragen werden. Die Immobilie bleibt somit garantiert in den Händen der Familie, ohne größere finanzielle Schwierigkeiten zu verursachen.

Das Angebot an derartigen Versicherungen ist mittlerweile groß bemessen. Interessenten sollten sich daher ausreichend Zeit nehmen, um den Markt zu durchleuchten. Die Beitragsunterschiede sind nämlich groß. Wer gut vergleicht, befindet sich in der Lage, eine deutliche Beitragsersparnis zu erzielen.


 

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