Die Aufnahme eines Immobiliendarlehens zieht im Normalfall eine beachtliche finanzielle Belastung nach sich. Jeden Monat gilt es die Darlehensrate zu entrichten, welche das Einkommen spürbar schmälert. Vielen Leuten ist dies jedoch egal: Um den Traum von der eigenen Immobilie verwirklichen zu können, sind sie gerne dazu bereit, finanzielle Einschnitte in Kauf zu nehmen.

Allerdings darf dieser finanzielle Einschnitt nicht unterschätzt werden. Immerhin ist es so, dass durch den Erwerb einer Immobilie zusätzliche Kosten entstehen können, mit denen man zunächst nicht gerechnet hat. Dies trifft insbesondere für die sogenannten Instandhaltungskosten zu. Denn leider ist es längst nicht so, dass ein Eigenheim keine Kosten verursacht. Technische Mängel, Unachtsamkeit etc. sind allesamt Faktoren, die letztlich für die Entstehung zusätzlicher Kosten verantwortlich sein können. Gleichzeitig ist es so, dass diese Kosten nicht zu unterschätzen sind: Bestimmte Reparaturen oder Investitionen müssen an Wohnimmobilien zwingend vorgenommen werden, um deren Zustand erhalten zu können.

Es gibt zwei Maßnahmen, um sich entsprechend absichern zu können – am besten ist es, sich gleich beider Maßnahmen zu bedienen. Die erste Maßnahme besteht darin, keine zu hohe Tilgung zu vereinbaren: Die Darlehensrate sollte so hoch bemessen sein, dass immer noch ein wenig Geld übrig bleibt, mit dem man kleine Rücklagen bilden kann. Die zweite Maßnahme sieht vor, dass man von Beginn an über eine finanzielle Rücklage bzw. einen Notgroschen verfügt. Man sollte niemals das gesamte Eigenkapital bei der Baufinanzierung einsetzen. Für Notfälle gilt es ein paar tausend Euro zurückzuhalten. Wenn man Immobilieneigentümer ist, dauert es meist nicht lange, bis man dieses Geld einsetzen muss.


 

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