Im Volksmund heißt es, dass man nur einmal im Leben baut oder eine Immobilie erwirbt. Allerdings trifft diese Aussage in der heutigen Zeit nur noch bedingt zu. Immer häufiger kommt es vor, dass Immobilieneigentümer ihre Objekte plötzlich verkaufen wollen oder diese sogar verkaufen müssen. Im Wesentlichen gibt es zwei Hauptgründe, die für diese Entwicklung verantwortlich sind. Hierbei handelt es sich zum einen um die moderne Berufswelt, in der berufsbedingte Umzüge inzwischen Alltag sind: Wer Karriere machen will, hat meist gar keine andere Wahl, als solche Umzüge in Kauf zu nehmen. Beim zweiten Grund handelt es sich um die steigende Scheidungsrate: Immer mehr Ehen werden nach immer kürzerer Zeit geschieden.

Der Verkauf einer Immobilie gestaltet sich in solchen Fällen jedoch gar nicht immer so einfach – unter anderem auch wegen der Baufinanzierung. Diese müsste nämlich vorzeitig gekündigt werden, was jedoch nicht immer möglich ist. Damit die Bank einen Darlehensnehmer aus dem Vertrag entlässt, müssen schon triftige Gründe vorliegen – zugleich ist sie berechtigt, die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zu fordern, welche zum Teil äußerst hoch ausfallen kann.

Die Vorfälligkeitsentschädigung stellt in den meisten Fällen das größte Problem dar, weil sie sich schnell auf einen fünfstelligen Betrag belaufen kann. Deshalb ist es umso wichtiger, sich bereits bei der Darlehensaufnahme abzusichern. Dies ist durch die Vereinbarung entsprechender Zusatzklauseln und Optionen möglich. Zwar lassen sich die Banken entsprechende Vereinbarungen gut bezahlen, aber dennoch ist es ratsam, diese Möglichkeit zu nutzen. Immerhin kann eine solche Vereinbarung letztlich dafür sorgen, dass ein großer finanzieller Schaden abgewendet wird.


 

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