Haben in den letzten Monaten eher schlechte Nachrichten den Markt für Baufinanzierungen dominiert, scheint sich im Moment die Lage etwas zu entspannen. Nach den Zinssteigerungen der Vergangenheit berichten Finanzdienstleister wieder verstärkt über ein sinkendes Zinsniveau, was besonders angehende Hausbesitzer sicher freuen dürfte. Als Grund für die positive Entwicklung der Zinssätze wird immer wieder die sinkende Angst vor einer Inflation genannt.

Waren die Monate Mai, Juni und Juli von immer neuen Preisanstiegen für Öl und andere Rohstoffe geprägt, was sich am Ende auch auf die Erzeugerpreise auswirkte, schwächt sich dieser Trend allmählich wieder ab und wandelt sich immer mehr zu einer Rezessionsangst. Aufgrund der zunehmend schwachen Konjunkturdaten haben sich die Zinsen im Bereich der Baufinanzierung deutlich nach unten entwickelt, gerade Kreditnehmer mit einer Laufzeit von 10 bzw. 15 Jahren können von diesem aktuellen Trend nachhaltig profitieren.

Inzwischen sind wieder Baukredite weit unter dem Niveau von 5,00% zu haben. Das momentane Zinstief kommt aber nicht nur Bauherren zugute, auch Hausbesitzer können jetzt für ihre Anschlussfinanzierung punkten und sollten sich einen günstigen Kredit sichern. Läuft die Zinsbindung erst in 2 – 3 Jahren aus, können die Zinsen bereits heute über das sogenannte Forward-Darlehen festgeschrieben werden. Ob das Zwischentief eine Umkehr des Aufwärtstrends bedeutet oder lediglich von kurzer Dauer ist, bleibt abzuwarten.

Auf jeden Fall sollte zwischen den einzelnen Anbietern sehr genau verglichen werden, da sich die einzelnen Produkte deutlich voneinander unterscheiden können, speziell was eine flexible Rückzahlung über Sondertilgungen betrifft. Nur so ist eine optimale und an die individuellen Bedürfnisse angepasste Baufinanzierung möglich.

 

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