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Für zahlreiche Haushalte steht fest, im Jahr 2017 ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Schon jetzt ist das Interesse an einer Baufinanzierung und damit auch der Entwicklung der Hypothekenzinsen groß. Kein Wunder, schließlich haben sie großen Einfluss auf die Kosten der Immobilienfinanzierung. Bauherren und Käufer möchten ihre Häuser und Wohnungen möglichst günstig finanzieren – weiterhin niedrige Hypothekenzinsen wären deshalb wünschenswert.

Viele der angehenden Darlehensnehmer möchten wissen, wie sich die Zinssätze für Immobiliendarlehen im Verlauf des Jahres entwickelt. Deshalb haben wir einen kleinen Ausblick auf die Zinsentwicklung gewagt und möchten eine Prognose zu den Bauzinsen abgeben.

Bauzinsen Rückblick auf das Vorjahr

Im vergangenen Jahr ging es am Zinsmarkt für Baufinanzierungen vergleichsweise ruhig zu. Die Hypothekenzinsen sind auf einem relativ niedrigen Niveau verblieben. Zwar gab es gewisse Schwankungen, doch insgesamt konnten Darlehensnehmer über die Bauzinsen nicht klagen. Im historischen Vergleich war das Baugeld äußerst günstig und der Markt nicht allzu dynamisch. In den Jahren zuvor haben Banken häufiger reagiert, teilweise gab es viel deutlichere Zinsschwankungen.

Zinsentwicklung: Die größten Einflüsse

Wie sich das Baugeld 2017 entwickelt, hängt von mehreren Faktoren ab. Den mitunter größten Einfluss haben die Leitzinsen, die von den Notenbanken festgelegt werden. In diesem Umfeld sorgte die Federal Reserve (FED), die Notenbank der USA, zuletzt für eine Überraschung. Im Dezember 2016 gab die FED Notenbankchefin Janet Yellen eine Erhöhung des US-Leitzinses bekannt. Zugleich machte sie deutlich, dass weitere Leitzinserhöhungen für das Jahr 2017 nicht auszuschließen sind.

Aus Sicht von Bauherren und Käufern ist eine Zinswende, die zu steigenden Hypothekenzinsen führt, nicht erfreulich. Baugeld droht teurer zu werden, wodurch die Kosten einer Immobilienfinanzierung in die Höhe steigen. Allerdings können angehende Darlehensnehmer relativ gelassen auf die Situation in den USA blicken. Grund ist die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Die europäischen Notenbanker fahren nämlich einen anderen Kurs. Noch immer gibt es in der EU zahlreiche Staaten, die durch eine Leitzinserhöhung in finanzielle Bedrängnis geraten könnten. Außerdem könnten steigende Leitzinsen einige Banken gefährden. Man bedenke nur die Situation in Italien. Im Dezember 2016 musste die italienische Regierung eingreifen und einem großen Bankhaus finanziell unter die Arme greifen, um einen Kollaps zu verhindern.

Ergänzend empfiehlt sich ein Blick auf die Konjunkturprognosen für Deutschland. Die meisten Institute gehen von einer gleichbleibenden oder leicht gedämpften Entwicklung des Bruttoinlandprodukts (BIP) aus. Dementsprechend werden auch hier keine entscheidenden Signale gesendet, welche die EZB zum Einlenken bringen könnten.

Eine weitere Einflussgröße ist die Entwicklung von Angebot und Nachfrage im Bereich der Immobilienfinanzierung. In den vergangenen Jahren war die Nachfrage nach Baufinanzierungen aufgrund niedriger Bauzinsen groß. Eine starke Nachfrage kann zu steigenden Preisen bzw. in diesem Fall zu steigenden Bauzinsen führen. Bislang ist davon auszugehen, dass die Nachfrage im Vergleich zum Jahr 2016 ungefähr konstant bleibt, es gibt keine Signale für einen deutlichen Anstieg oder auch Rückgang der Nachfrage nach Immobiliendarlehen.

Unsere Banken und Baugeld Prognose für 2017

Eine Information vorab: Wir befinden uns nicht in der Lage, eine verbindliche Aussage über die Entwicklung der Hypothekenzinsen 2017 zu treffen. Das kann niemand, selbst namhafte Experten wie z.B. die Chefvolkswirte diverser Bankhäuser liegen trotz umfassender Analysen mit ihren Prognosen gelegentlich falsch. Allerdings können wir eine Einschätzung zur Baufinanzierung 2017 abgeben.

In Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen in Europa halten wir eine Erhöhung des Leitzinses in Europa und somit ein Anstieg der Bauzinsen für unwahrscheinlich. Die Nachfrage nach Immobiliendarlehen dürfte sich in Deutschland auch nicht allzu sehr verändern. Kurzum: Wir rechnen mit einem relativ stabilen Zinsumfeld, d.h. wir gehen weder von steigenden noch von sinkenden Hypothekenzinsen aus.

Für angehende Darlehensnehmer ist dies ein guter Ausblick. Davon, dass das Baugeld im Vergleich deutlich teurer wird, ist nicht auszugehen. Allerdings gab es im vergangenen Jahre gewisse Zinsschwankungen, die sich 2017 noch intensivieren könnten. Einer der größten Risikofaktoren beim Thema Zinssatz ist die politische Entwicklung innerhalb Europas. Die Briten arbeiten fleißig an ihrem Brexit und im September wird in Deutschland eine neue Regierung gewählt.

Angesicht dieses Risikos sind stärkere temporäre Ausschläge am Zinsmarkt nicht auszuschließen. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass die Banken unterschiedlich schnell auf solche Änderungen reagieren und ihre Konditionen für Baugeld anpassen. Für angehende Bauherren und Käufer ist es daher wichtiger denn je, sich am Zinsmarkt umzusehen und Konditionen einzelner Banken für Baufinanzierungen umfassend zu vergleichen.

Bauzinsen 2017 – per Vergleich zur zinsgünstigen Baufinanzierung

Auch 2017 halten wir an unserem bewährten Konzept fest und stehen angehenden Darlehensnehmern beratend zur Seite. Vollkommen unverbindlich und kostenfrei entwickeln wir maßgeschneiderte Finanzierungsvorschläge und durchleuchten anschließend den Markt nach günstigen Baugeld Konditionen.

Insgesamt können wir in unserem Baufinanzierung Vergleich die aktuellen Hypothekenzinsen von mehr als 400 Finanzierungspartnern (Banken, Bausparkassen und Versicherer) ermitteln. So finden wir für jeden Bauherren, Haus- und Wohnungskäufer sowie Umschulder das passende Immobiliendarlehen mit niedrigen Bauzinsen.

 

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