Früher fiel der Startschuss für ein Bauvorhaben meist im Frühsommer. Das hat sich jedoch geändert: Immer häufiger wird bereits im Winter mit dem Bau begonnen – einige Bauherren haben schon im November losgelegt, viele weitere werden in den kommenden Wochen folgen. Dementsprechend befinden sich noch zahlreiche Personen auf der Suche nach einem Darlehen, um ihr Vorhaben in die Realität umsetzen zu können.

Im Grunde gestaltet sich die Suche gar nicht so schwierig: Die meisten Bauherren, die mit ihren Plänen schon weit vorangeschritten sind, haben die Finanzierungszusage der Bank längst erhalten. Letztlich geht es nur noch darum, die Darlehenskonditionen und Modalitäten festzulegen.

Diesbezüglich kann nur dazu geraten werden Darlehen zu wählen, die eine möglichst hohe Flexibilität bieten – besonders im Hinblick auf die Darlehenssumme. Gerade bei Bauvorhaben gestaltet es sich ungemein schwierig, den Kapitalbedarf im Vorfeld zu bestimmen. Der Architekt kann noch so penibel rechnen: Am Ende wird meist doch mehr Kapital benötigt als einkalkuliert. Deshalb ist es empfehlenswert, mit der Bank über genau diesen Punkt zu sprechen und Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, damit man später nicht dazu angehalten ist, eine Nachfinanzierung in Anspruch zu nehmen. Nachfinanzierungen sollten allein schon deshalb möglichst vermieden werden, weil sie ungemein teuer sind.

Eine Möglichkeit der Flexibilisierung besteht beispielsweise darin, ein Nichtabnahmerecht für Darlehensteile zu vereinbaren. Das Prinzip ist simpel: Die veranschlagte Darlehenssumme wird um einen zusätzlichen Betrag ergänzt, der ggf. überhaupt nicht abgenommen werden muss. Hierdurch wird für den Bauherrn finanzielle Sicherheit geschaffen. Es entsteht ein finanzieller Puffer, der für Planungssicherheit sorgt und gleichzeitig hohe Folgekosten verhindert.


 

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