In den kommenden Wochen werden zahlreiche Bauvorhaben gestartet: Zwar wird heutzutage auch im Winter gebaut, jedoch halten es viele Bauherren mit der Tradition und beginnen ihr Bauvorhaben im Frühjahr. Aufgrund des vergleichsweise guten Wetters lässt sich im Regelfall ein rascher Baufortschritt erzielen. Für die Errichtung des Rohbaus herrschen nahezu ideale Bedingungen vor – und im Sommer kann man sich entspannt dem Innenausbau widmen.

Zahlreiche Bauherren müssen jedoch einräumen, dass ihre Finanzierung noch nicht unter Dach und Fach ist. Sofern es demnächst losgehen soll, gilt es sich nun mit diesem Thema zu befassen bzw. sich auf die Suche nach dem richtigen Finanzierungspartner zu begeben. Gleichzeitig gilt es die Darlehenskriterien zu bestimmen. Wichtig dabei: Der Finanzierungsbedarf muss im Vorfeld möglichst präzise ermittelt werden. Allerdings ist genau das nur bedingt möglich. Häufig werden Bauvorhaben teurer als zunächst veranschlagt wurde. Wenn das Geld während der Bauphase ausgeht, drohen unnötige Schwierigkeiten. Nachfinanzierungen sind nicht immer leicht zu erhalten und gelten außerdem als sehr teuer. Deshalb ist es umso empfehlenswerter, einen finanziellen Puffer einzubauen.

Ein Puffer lässt sich auf unterschiedliche Weise anlegen. Eine Möglichkeit besteht zum Beispiel darin, einen Teil des Eigenkapitals zurückzuhalten bzw. es bewusst nicht für die Finanzierung einzuplanen. Aber auch die Bank kann unter Umständen helfen. Es gibt mittlerweile einige Banken, die eine Nichtabnahme von Darlehensteilen erlauben. Das Prinzip ist simpel: Es wird ein Darlehen abgeschlossen, das den Finanzierungsbedarf übersteigt. Allerdings muss es nicht vollständig abgenommen werden, wodurch ein zusätzlicher finanzieller Spielraum entsteht.

 

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