Die Finanzkrise treibt nicht nur die Märkte nach unten, sondern sorgt in vielen Bereichen für eine nachhaltige Verunsicherung. Viele Verbraucher fragen sich, welche Auswirkungen in den nächsten Wochen und Monaten von den Kapitalmärkten auf die Realwirtschaft herüberschwappen. Existenzielle Ängste machen sich bereits jetzt in Form eines sinkenden Konsums deutlich. Natürlich hat die Krise auch psychologische Auswirkungen auf den Sektor der Baufinanzierungen.

Mit Blick auf die Probleme der Hypo Real Estate (HRE) und des amerikanischen Finanzdienstleisters Fannie Mae sorgen sich etliche Darlehensnehmer um ihren Baukredit. Schließlich belasten Forderungen von mehreren Zehntausend Euro die Familienkasse und sorgen in der Krise für schlaflose Nächte. Aber in diesem Bereich kann zum Glück Entwarnung gegeben werden: Deutschlands Eigenheimbesitzer brauchen sich um laufende Finanzierungen keine Sorgen zu machen. Auch bei den Bausparern sind Panik und Verlustangst nicht gerechtfertigt.

Speziell die Bausparkassen sind von den Auswirkungen absteigender Märkte nicht betroffen, da sie durch den Gesetzgeber dazu gezwungen werden, auf spekulative Anlagen zu verzichten. Zusätzlich müssen seit 1991 auch Rückstellungen gebildet werden, aus denen die Bausparverträge finanziert werden können. Mit den staatlichen Förderungen gewinnt die Bausparkasse noch zusätzlich an Attraktivität für den sicherheitsbewussten Sparer wie das Beispiel Wohn-Riester belegt. Statt für die Altersvorsorge kann Kapital aus einem Riester-Vertrag in Form zertifizierter Produkte der Bausparkassen fließen und kommt später einer selbstgenutzten Immobilie zugute.

Wer also für die nächste Krise am Finanzmarkt nach einem Abwehrschirm für das Ersparte sucht, sollte einen Teil des Vermögens in einem Bausparvertrag binden. Schließlich ist Betongold eines der beständigsten Investitionsprodukte.


 

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