Receipts With Calculator And Money

Zinsschwankungen beim Baugeld können dazu führen, dass eine Finanzierung günstiger oder teurer wird, als angehende Darlehensnehmer zunächst vermutet haben. Umso größer ist das Interesse an der Zinsentwicklung, auf die wir heute einen Blick werfen.

Kurzer Rückblick auf den bisherigen Jahresverlauf

Bevor wir einen Ausblick auf die Bauzinsen in der 2. Jahreshälfte 2019 wagen, folgt noch ein kurzer Rückblick auf die bisherige Zinsentwicklung im laufenden Jahr. Er ist wichtig, denn vor allem zu Jahresbeginn haben sich die Zinssätze für Immobiliendarlehen stärker verändert, als etliche Marktteilnehmer vermutet hatten.

Bereits gegen Ende des vergangenen Jahres wurde das Baugeld günstiger, die Zinssätze sind Monat für Monat leicht zurückgegangen. Dieser Trend setzte sich in den ersten Monaten fort, insbesondere im Februar sind die Hypothekenzinsen gesunken. Ähnlich entwickelten sie sich im April, wodurch längst ein neuer Tiefstand erreicht wurde. In anderen Worten: Immobiliendarlehen sind so günstig wie nie zuvor.

Ausblick auf die zweite Jahreshälfte 2019

Es ist möglich, dass sich der gegenwärtige Trend fortsetzt und das Baugeld im weiteren Jahresverlauf noch günstiger wird. Allerdings ist der Spielraum nach unten nicht besonders groß. Außerdem gab es mehrere Ereignisse, welche die Zinsen zumindest indirekt gedrückt haben. So hat u.a. die Europäische Zentralbank (EZB) angekündigt, ihren Leitzins in diesem Jahr nicht mehr anheben zu wollen. Zugleich haben sich die globalen Konjunkturdaten verschlechtert. Zwar verzeichnen die meisten Länder ein Wachstum, allerdings ist es nicht mehr so stark.

In Anbetracht des rückläufigen Wachstums nimmt auch die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung der Leitzinsen ab. Zugleich wäre da noch der Handelsstreit zwischen China und den USA, welcher die Wirtschaftsleistung vieler weiterer Länder bremsen könnte. Im Übrigen hat die US-amerikanische Notenbank FED angekündigt, in diesem Jahr den Leitzins nicht mehr anzuheben.

Damit liegen genügend Gründe vor, welche den bisherigen Zinsrückgang relativ gut erklären. Allerdings wurden damit auch viele negative Annahmen vorweggenommen, die einen weiteren Rückgang der Zinsen stützen. Somit ist es zwar möglich, dass das Baugeld noch günstiger wird, doch voraussichtlich wird es in der zweiten Jahreshälfte ruhiger zugehen. Ein deutlich Anstieg ist in Anbetracht des wirtschaftlichen und politischen Umfelds hingegen unwahrscheinlich.

Fazit

In diesem Jahr ist das Baugeld deutlich günstiger geworden. In der zweiten Jahreshälfte 2019 könnte sich der Trend fortsetzen, allerdings rechnen wir tendenziell mit weniger Bewegung, d.h. ein nochmals so deutlicher Rückgang ist eher unwahrscheinlich.

Historisch gesehen war das Baugeld nie günstiger. Bauherren und andere angehende Darlehensnehmer sollten das attraktive Zinsumfeld nutzen und sich die günstigen Konditionen am besten möglichst langfristig sichern. Doch aufgepasst, in Zeiten niedriger Zinsen kann der Tilgungsteil der Darlehensrate kaum steigen, was eine lange Rückzahldauer zur Folge hat. Deshalb ist es entscheidend, die Rückzahlung nicht aus den Augen zu verlieren. Es bieten sich verschiedene Strategien an, wie beispielsweise eine erhöhte Tilgung oder eine dauerhafte Zinssicherung.

Die passende Strategie mitsamt maßgeschneidertem Darlehen liefern unsere Berater. Lassen Sie sich unverbindlich beraten und profitieren Sie von unserem Zinsvergleich. Aus Darlehensangeboten von über 400 Finanzierungspartnern wählen wir die passende Lösung für Sie aus. Die Beratung ist kostenfrei und Sie gehen keinerlei Risiko ein. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share