Die aktuelle Hochwasserkatastrophe hat es richtig in sich. Das Wesentliche Problem besteht darin, dass sich auch die Experten ordentlich verschätzt haben und dadurch viele Bürger zu spät gewarnt wurden. Infolge sind zahlreiche Haushalte betroffen bzw. sind ungemein viele und vor allem auch kostspielige Schäden entstanden.

Viele Betroffene wissen genau, dass sie schnell handeln müssen, um Folgeschäden zu verhindern. Hierzu zählt insbesondere die Trocknung von feuchten Mauerwerken. Wird die Gebäudesubstanz nicht getrocknet, zieht die Feuchtigkeit im Lauf der Zeit immer weiter nach oben und erfasst somit fast das gesamte Bauwerk. Hierdurch verschlechtert sich der bauliche Zustand des Gebäudes und zugleich steigt das Schimmelrisiko deutlich an.

Gegenmaßnahmen sind jedoch aufwendig und vor allem kostspielig. Es ist nicht nur so, dass beispielsweise große Bautrockner angeschafft werden müssen. Auch die Kosten des Betriebs sind nicht zu unterschätzen: Entsprechende Trockner haben einen ungemein großen Energiebedarf und können daher spielend leicht zu einer äußerst hohen Energierechnung führen. Schon viele Leute haben sich erschreckt, als sie später erfuhren, welche immens hohe Nachzahlungen zu leisten sind.

Besonders vorsichtig sollten diejenigen sein, die versichert sind. Gerade dann kommt es häufig vor, dass betroffene Personen überstürzt handeln und zahlreiche Maßnahmen von Experten durchführen lassen. Im Hinblick auf die eigentliche Sache ist diese Verfahrensweise sogar empfehlenswert. Allerdings sollte die Gewissheit bestehen, dass die hiermit verbundenen Kosten vom Versicherer getragen werden. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibt der Versicherungsnehmer womöglich auf sehr hohen Kosten sitzen.

Allen Betroffenen kann deshalb nur dazu geraten werden, nicht länger zu warten und die Versicherer umgehend zu kontaktieren. Zugleich sollte es nicht bei der bloßen Schadensmeldung bleiben. Sinnvoll ist es, sich die Kostenübernahme für bestimmte Maßnahmen zusichern zu lassen, um somit eine höhere Sicherheit zu erlangen.

 

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