Keine Frage, Urlaub in Deutschland ist wieder gefragt. Dennoch zieht es viele Urlauber in das Ausland, was in Anbetracht der günstigen Reisemöglichkeiten nicht überrascht. Dank des Internets ist es möglich geworden, Preise für Flüge und Hotels bequem zu vergleichen und letztlich günstig zu verreisen.

Allerdings gibt es einige Sachen, die bei der Reiseplanung oft zu kurz kommen. Viele Personen nehmen sich zwar viel Zeit, um ihre Route detalliert zu planen, denken aber nicht an wichtige Dinge wie den Versicherungsschutz. Insbesondere das Thema Krankenversicherung wird gerne ausgeblendet. Gründe gibt es verschiedene: Einige scheuen die Kosten, andere wissen wiederum nicht, dass sie für das Ausland einen separaten Schutz benötigen.

Ob jemand gesetzlich oder privat krankenversichert ist, spielt zunächst keine Rolle. Es gibt einige Länder, in denen der Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung durchaus greift, allerdings ist er meist stark eingeschränkt. Bei der privaten Krankenversicherung gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder existiert schon ein Schutz für das Ausland oder eben nicht. Man sollte nicht davon ausgehen, dass er automatisch enthalten ist. Dies ist nur bei wenigen Tarifen der Fall.

Absicherung ist ganz preiswert

Die einfachste Form der Absicherung besteht darin, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Am Markt werden zahlreiche Policen angeboten, von denen die meisten sogar überraschend preiswert sind. Sofern keine Aufenthalte anstehen, die sich über eine Dauer von mehr sechs Wochen (pro Aufenthalt) erstrecken, kosten viele Policen nicht mehr als 10 Euro pro Jahr.

Familien haben bei mehreren Anbietern die Möglichkeit, einen Schutz für alle Mitglieder im Rahmen einer einzigen Police zu erhalten. Diese Variante ist gleich aus zwei Gründen attraktiv. Zum einen verspricht sie einen geringen Verwaltungsaufwand, zum anderen lockt häufig ein Kostenvorteil.

Trotz der niedrigen Beiträge sollten Interessenten bei den einzelnen Tarifen genau hinsehen und Leistungen vergleichen. Wenn es nämlich zum Ernstfall kommt, sollte auf den Versicherer auch wirklich Verlass sein.


 

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