Es ist kein schöner Anblick, wenn man zum eigenen Pkw zurückkehrt und feststellen muss, dass das Fahrzeug aufgebrochen wurde. Leider geschieht dies immer wieder, besonders in Großstädten handelt es sich hierbei um ein großes Problem. Meist sind es Kleinkriminelle, die Autoscheiben einschlagen, um so Zugriff auf Wertsachen im Fahrzeuginnenraum zu erhalten.

Schlussendlich entsteht hierbei ein doppelter Schaden: Zum einen wird das Fahrzeug beschädigt, meist durch das Einschlagen von Autoglas. Zum anderen werden Wertsachen entnommen. Schon einer der beiden Schäden kann richtig teuer werden, sodass schnell die Frage aufkommt, welche Versicherung zahlt.

Im Allgemeinen gilt, dass sich der Schaden am Pkw leichter regulieren lässt. Zumindest ist dies der Fall, wenn ein Kaskoschutz besteht. Dieser deckt Schäden am Fahrzeug ab, die von anderen herbeigeführt werden – allerdings kann es sein, dass eine Selbstbeteiligung gilt und somit ein erheblicher Teil der Kosten vom Versicherungsnehmer selbst zu tragen ist. Wer über keinen Kaskoschutz verfügt, hat schlichtweg Pech gehabt. Natürlich kann man auf eine Ergreifung des Täters hoffen, damit dieser im Anschluss zur Kasse gebeten wird, jedoch ist diese Chance relativ gering.

Sachen, die aus dem Auto gestohlen werden, sind nicht versichert. Eine Ausnahme bilden Teile, die zur Ausstattung des Fahrzeugs gehören. Eine gute Kaskoversicherung deckt somit zum Beispiel den Diebstahl von Autoradios ab, wobei jedoch auch hier Selbstbeteiligungen gelten können. Andere Sachen sind nicht versichert. Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit, den Schaden über die Hausratversicherung zu regulieren. Dies gestaltet sich jedoch meistens schwierig, da ein solcher Schutz (speziell für den Pkw) längst nicht immer enthalten ist. Außerdem besteht oft das Risiko, dass der Versicherer eine Fahrlässigkeit unterstellt, da wertvoller Hausrat direkt im Fahrzeug aufbewahrt wurde.

 

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