Besonders in Großstädten liegt das Car-Sharing im Trend – besonders das private Car-Sharing. Aufgrund des hohen Verkaufsaufkommens treffen nämlich zunehmend mehr Bewohner die Entscheidung, auf die Anschaffung eigener Fahrzeuge zu verzichten. Stattdessen nutzen sie die öffentlichen Verkehrsmitte. Sollte dennoch Bedarf an einem Pkw bestehen, wird das private Car-Sharing genutzt. Dank spezieller Plattformen im Web gestaltet es sich leicht, Autos bei anderen Privatpersonen günstig anzumieten.

Innerhalb kürzester Zeit hat sich diese Form der Autonutzung zur großen Mode entwickelt. Die Nutzerzahlen entsprechender Plattformen steigen rasant und zugleich auch die Anzahl der Mietvorgänge. Angesichts der niedrigen Kosten ist dies auch keine große Überraschung.

Allerdings sind sich viele Teilnehmer nicht der Risiken klar, die sie hierbei eingehen. Vor allem das Thema Versicherungsschutz wird gerne ausgeblendet. Dabei ist dies ein ganz wichtiges Thema: Es muss sichergestellt sein, dass sowohl der Fahrzeugeigentümer als auch der Nutzer schlussendlich ausreichend versichert sind.

Solch einen Schutz bietet die normale Kfz-Versicherung jedoch nur selten. Grund ist das Mietverhältnis: Es hat einen gewerblichen Charakter, weshalb ein konventioneller Schutz nicht genügt. Sollte es zum Schadensfall kommen, wird sich der Versicherer unter Umständen weigern, die Kosten zu übernehmen. Dann können auf Eigentümer und Mietkunde enorme Kostenforderungen zukommen.

Wer am privaten Car-Sharing teilnimmt, sollte daher sehr gezielt vorgehen und die Anbieterplattform genau auswählen. Mittlerweile gibt es nämlich Anbieter, die nicht einfach nur Fahrzeuge vermitteln, sondern auch gleich den passenden Versicherungsschutz. Diese Möglichkeit sollte unbedingt genutzt werden – wobei vorher zu prüfen ist, ob der gebotene Schutz auch tatsächlich genügt und somit alle Parteien ausreichend absichert.

 

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