Camping befindet sich seit einigen Jahren wieder sehr stark im Kommen. Anstatt überteuerte Hotels in Strandnähe zu buchen, die am Ende ohnehin keine gute Aussattung zu bieten haben, setzen immer mehr deutsche Urlauber bewusst auf das Camping. Auf diesem Wege ist es möglich, einen besonders individuellen und teilweise auch sehr preiswerten Urlaub zu machen.

Neulinge starten im Regelfall mit einem Wohnwagen, den sie lediglich mieten. Wer dabei bleiben möchet, sattelt zumeist relativ schnell auf einen eigenen Wohnwagen um, weil man sich im eigenen Caravan einfach wohler fühlt und sich auf lange Sicht auch ein finanzieller Vorteil erzielen lässt.

Wenn es um die Auswahl des Wohnwagens geht, sind die meisten Personen sehr penibel. Anders sieht es hingegen beim Haftpflichtschutz aus: Zahlreiche Wohnwagen sind schlecht oder sogar überhaupt nicht versichert. Vor allem bei Wohnwagen, die dauerhaft auf dem Campingplatz stehen, besteht oftmals kein Versicherungsschutz. Etliche Camper halten es nicht für notwenig, hierfür Geld auszugeben. Oft wird angenommen, dass eine Haftpflichtversicherung für den Wohnwagen lediglich Geldverschwendung ist.

Dabei ist dies eine sehr große Fehleinschätzung. Nicht nur als Teil des Fahrzeuggespanns geht vom Wohnwagen ein gewisses Risiko aus. Auch auf dem Campingplatz kann es passieren, dass er Schäden verursacht. Das Spektrum an möglichen Risiken ist sehr breit gefächert. Man stelle sich nur vor, bei einem Sturm löst sich die Markise oder das Vorzelt: Wenn es hierdurch zu einem Einschlag bei anderen Campingfahrzeugen kommt oder gar Personen verletzt werden, drohen immens hohe Kosten.

Besitzer von Wohnwagen sollten daher kein Risiko eingehen. Es ist sinnvoll, eine entsprechende Haftpflichtversicherung abzuschließen. Zumal der Schutz überhaupt nicht teuer sein muss. Sofern man sich ein wenig am Markt umsieht und Tarife vergleicht, ist ein Wohnwagen meist für 20 bis 30 Euro pro Jahr versichert.

 

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