Aufgrund der gestiegenen Kosten im Gesundheitssystem sieht sich die große Mehrheit der Anbieter privater Krankenversicherungen dazu gezwungen, eine Beitragserhöhung vorzunehmen: Versicherungsnehmer müssen damit rechnen, dass sie ab dem nächsten Jahr einen höheren Beitrag entrichten müssen.

Einige Versicherungsnehmer wissen schon Bescheid, weil sie in den letzten Tagen Post erhalten haben. Die Versicherungsunternehmen informieren auf diesem Weg über die Beitragserhöhungen. Wer noch keine Post erhalten hat, muss damit rechnen, dass ein entsprechender Brief in den kommenden Tagen eintreffen wird.

Allerdings zeigen erste Rückmeldungen auf, dass die Beitragserhöhungen längst nicht so hoch ausfallen, wie sie von einigen Leuten erwartet wurden. Bei den meisten Versicherungsunternehmen fällt die Erhöhung äußerst moderat aus und dürfte daher auch relativ gut zu verkraften sein. Bei mehreren Versicherungsunternehmen beläuft sich die Erhöhung auf einen Betrag von rund 10 Euro und hält sich somit in Grenzen. PKV Versicherte brauchen deshalb nicht verängstigt sein – bei den meisten Versicherern wird die Erhöhung nicht sehr groß ausfallen.

Auch potentielle Wechselkandidaten, die mit dem Gedanken spielen, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln, brauchen sich deshalb nicht zu fürchten. Die Angst, in der PKV teurer als in der gesetzlichen Krankenversicherung untergebracht zu sein, ist nicht berechtigt. Natürlich ist auch eine private Krankenversicherung nicht immer sehr günstig – letztlich kommt es immer auf den Einzelfall bzw. auf den Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers sowie auch auf die gewählten Leistungen an. Die meisten Leute können durch den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung immer noch sehr viel Geld sparen.


 

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