Jahr für Jahr nimmt sich die Stiftung Warentest die Baufinanzierungsberater verschiedener Anbieter unter die Lupe. Mitarbeiter von Banken, Bausparkassen und Baugeldvermittler werden heimlich geprüft: Über Kundenanfragen wird ermittelt, was die einzelnen Anbieter können bzw. wie gut Kunden dort beraten werden.

Auch in diesem Jahr konnten nur relativ wenige Anbieter überzeugen, lediglich zwei Finanzunternehmen wurden mit der Note „gut“ bewertet, schlechte Noten gab es hingegen viele. An diesem Ergebnis wird ersichtlich, wie wichtig es für den Verbraucher ist, sich in die richtigen Hände zu begeben.

Doch genau dies ist leichter gesagt als getan. Schließlich gibt es keinen Berater, der von sich behauptet, wer wäre nicht gut. Im Gegenteil: Alle Finanzunternehmen versprechen eine individuell Baufinanzierungsberatung, die keine Wünsche offen lässt. Die Verbraucher glauben dies wiederum, besonders in regionale Banken ist das Vertrauen sehr groß. Kaum jemandem würde in den Sinn kommen, dass er oder sie dort eine schlechte Beratung erhält.

Dementsprechend tappen täglich unzählige Bauherren und Immobilienkäufer in die Falle. Sie werden nicht optimale beraten, was letztlich dazu führt, dass sie nicht die idealen Finanzlösungen abschließen. Stattdessen entscheiden sie sich im guten Glauben für Lösungen, die nicht optimal sind. Als Folge kommen sie die Finanzierungen teurer zu stehen, als sie es eigentlich müssten.

Es gibt jedoch Wege und Möglichkeiten, um das Risiko zu reduzieren. Eine der besten Möglichkeiten besteht darin, sich an unabhängige Finanzierungsvermittler zu wenden. Je mehr Banken und Bausparkassen ein Vermittler im Programm hat, desto besser ist dies für den Kunden. Der Vermittler ist nämlich nicht dazu gezwungen, die Produkte eines bestimmten Anbieters zu empfehlen. Stattdessen steht eine objektive Beratung im Vordergrund, in deren Rahmen auf die individuelle Ausgangslage eines jeden Kunden eingegangen wird.


 

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