Zunehmend mehr Interessenten, die mit dem Gedanken spielen, in die private Krankenversicherung zu wechseln, sind verunsichert. In Anbetracht der teilweise sehr negativen Berichterstattung in den Onlinemedien überrascht dies nicht. Allerdings sollte man sich nicht gleich einschüchtern lassen bzw. die Pläne vom Versicherungswechsel auf Eis legen. Denn nach wie vor kann es sich richtig lohnen, in die PKV zu wechseln. Im Grunde ist alles nur eine Frage der Vorbereitung.

Kritisiert wird die PKV vor allem wegen der teilweise stark anziehenden Versicherungsbeiträge. Aufgrund der Berichterstattung entsteht der Eindruck, dass alle Versicherer ordentlich an der Beitragsschraube gedreht haben und dies weiterhin tun werden. Allerdings erfolgt dies in ganz unterschiedlichem Maße. Einige Versicherer haben die Beiträge in der Tat kräftig erhöht – andere allerdings nicht.

Für Interessenten, die von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchten, ist es daher umso wichtiger, sich am Markt umzusehen und ihren PKV Anbieter gezielt auszuwählen. Hierbei sollte nicht so sehr auf die Höhe der Versicherungsbeiträge, sondern vielmehr auf die Beitragsstabilität geachtet werden. Dank so genannter PKV Ratings, die regelmäßig veröffentlicht werden, ist dies problemlos möglich. Auf diesem Weg lässt sich gut erkennen, wie es um die Beitragsstabilität bei den einzelnen Versicherern bestellt ist.

Es lohnt sich, explizit auf diesen Punkt zu achten. Wer sich für einen Versicherer mit hoher Beitragsstabilität entscheidet, wird hiervon maßgeblich profitieren. Zwar ist dies kein absoluter Garant, der Beitragserhöhungen ausschließt, doch zumindest kann eine solide Absicherung getroffen werden, die einen gewissen Schutz verspricht.

Übrigens darf nicht vergessen werden, dass viele PKV Versicherte trotz Beitragserhöhungen immer noch günstiger als in der GKV versichert sind und zugleich einen Versicherungsschutz mit deutlich größerem Leistungsumfang genießen. Somit bleibt die PKV eine gute Wahl.


 

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