Risk Assessment

Im nächsten Monat wird das Bundesinnenministerium die Kriminalstatistik der Polizei für das Jahr 2015 vorstellen. Aus der Statistik geht unter anderem hervor, wie viele Wohnungseinbrüche sich ereignet haben. Schon vor der offiziellen Veröffentlichung wurde bekannt, dass die Entwicklung alles andere als erfreulich ist.

Journalisten der „Welt“ haben in Erfahrung gebracht, dass im vergangenen Jahr mehr als 167.000 Wohnungseinbrüche polizeilich registriert wurden. Im Vergleich zu den Einbrüchen im Vorjahr entspricht dies einen Anstieg von rund zehn Prozent. Pro Tag werden im Durchschnitt 457 Einbrüche verübt. Die Aufklärungsrate ist wiederum erschreckend niedrig, bei nur einem von 40 Einbrüchen werden die Täter aufgespürt.

Absichern ist sinnvoll

Angesichts dieser Zahlen überrascht es nicht, dass viele Menschen verunsichert sind. Doch zum Glück ist es möglich, das Einbruchrisiko maßgeblich zu senken. Statistiken belegen die Wirksamkeit gezielter Sicherheitsmaßnahmen. Einbrecher schlagen nämlich bevorzugt dort zu, wo sie leichtes Spiel haben. Wenn beispielsweise einbruchhemmende Türen oder Fenster verbaut wurden, brechen die meisten Kriminellen ihre Vorhaben nach wenigen Minuten ab.

Entsprechende Türen und Fenster haben verständlicherweise ihren Preis. Allerdings lohnt sich die Investition, da sie im Ernstfall größere finanzielle Schäden verhindert. Außerdem gibt es eine stattliche Förderung, von der zahlreiche Eigentümer immer noch nichts wissen. Die Mittel stammen von der KfW, die bislang den Einbau entsprechender Türen und Fenster mit Zuschüssen gefördert hat.

Zuschüsse und zinsvergünstigte Darlehen

Zum ersten April wurden die Fördermaßnahmen erweitert. Die alte Förderung bleibt bestehen, d.h. je nach Maßnahme erhalten sowohl Bauherren als auch Modernisierer einen Zuschuss. Er beträgt 12,5 Prozent der Kosten und ist auf max. 1.500 Euro gedeckelt. Im Rahmen der Erweiterung werden nun auch zinsvergünstigte Darlehen angeboten. Weitere Informationen rund um den Einbruchschutz gibt es direkt bei der KfW. Wer sich für ein Modernisierungsdarlehen interessiert und mehr über die Fördermöglichkeiten erfahren möchte, kann sich auch gerne an unsere Berater wenden.

 

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