Trotz der Probleme mit steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen in den vergangenen Monaten bleibt für viele Verbraucher das Eigenheim eines der langfristigen Ziele – mehr als die Hälfte der Deutschen träumt vom Einzug in die eigenen vier Wände. Dass dabei die passende Finanzierung eines der vorrangigen Probleme darstellt, liegt auf der Hand. Schließlich müssen neben einem Grundstück auch Planungs- und Baukosten berücksichtigt werden.

Viele Bauherren greifen hier immer noch auf die klassischen Finanzierungsinstrumente wie den Bausparvertrag oder das Annuitäten-Darlehen zurück. Letzteres sieht eine Tilgung in festen Raten vor, was diese Form der Baufinanzierung zwar planbar, aber gleichzeitig unflexibel macht. Daneben bieten sich aber noch ganz andere Möglichkeiten, mit denen der Traum vom eigenen Haus mit wesentlich mehr Spielraum möglich wird. Eines dieser Beispiele ist das endfällige Darlehen, bei dem eine Tilgung erst am Ende der Laufzeit stattfindet.

Statt der üblichen Raten werden lediglich die laufenden Zinsen gezahlt, das verbleibende Kapital kann dagegen für eine Kapitalanlage genutzt werden, die mit etwas Glück sogar einen Ertrag erwirtschaftet, welcher die Tilgungssumme übersteigt. Vom hohen Kurs des Euro lässt sich dagegen mit einem Fremdwährungsdarlehen in Franken oder Yen profitieren. Das Baugeld stammt hier aus dem Ausland und bei einem weiter steigenden Kurs des Euro sind sogar noch kräftige Wechselkursgewinne möglich.

Wer sich dagegen für eine flexible Baufinanzierung entscheidet, muss zwar mit steigenden Zinsen und einer damit verbundenen Teuerung des Baudarlehens rechnen, kann aber die Finanzierung mit Sonderzahlungen wesentlich schneller tilgen und profitiert zudem noch von Niedrigzins-Phasen. Für die Finanzierung des Eigenheims stehen somit unterschiedlichste Möglichkeiten offen, deren Nutzen vor allem vom individuellen Rahmen der zukünftigen Hausbesitzer abhängt.


 

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