Gegen Ende der vergangenen Woche haben sich gleich mehrere Finanzierungsexperten zu Wort gemeldet und die Leitzinsentscheidung der europäischen Zentralbank sowie deren Auswirkungen auf die Hypothekenzinsen kommentiert. Denn erst am vergangenen Donnerstag hatte die EZB bekannt gegeben, dass sie den Leitzins unverändert lässt und somit das Geld, das sich die Banken bei der Zentralbank leihen können, nicht noch mehr verbilligen wird.

Für die meisten Finanzierungs- und Baugeldexperten ist klar, dass die Hypothekenzinsen ihren Tiefpunkt erreicht haben – günstiger wird das Baugeld nicht mehr werden. Seitdem die Finanzkrise auch Deutschland erreicht hatte und somit die Zinsen deutlich gefallen sind, sind auch die Hypothekenzinsen in den Keller gegangen: Derzeit kann so gut wie jeder potentielle Darlehensnehmer eine Baufinanzierung abschließen, deren Zinssatz mit einer 4 vor dem Komma beginnt.

Weil die EZB den Leitzins nicht weiter gesenkt hat und die Banken ihre Margen langsam aber sicher wieder erhöhen, könne das Baugeld nicht noch günstiger werden. Mehrere Baugeldvermittler wie zum Beispiel Hypothekendiscount und Interhyp haben im Rahmen von Pressemitteilungen über ihre Einschätzungen zur weiteren Zinsentwicklung im Bereich der Hypothekenzinsen informiert. Die Zinsexperten der Vermittler gehen davon aus, dass die Zinsen mittelfristig sogar wieder leicht steigen werden. Wer sich auf der Suche nach einem Immobiliendarlehen befindet, solle deshalb nicht länger warten, sondern stattdessen handeln. Derzeit bietet sich die Möglichkeit, Immobiliendarlehen zu besonders attraktiven Konditionen abzuschließen.

Einige Experten weisen explizit darauf hin, dass sich dieser Ratschlag längst nicht nur an Käufer und Bauherren richtet: Vor allem Umschulder sollten die Möglichkeit nutzen und sich schon jetzt einen niedrigen Zinssatz mit einem Forwarddarlehen sichern.


 

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