In der heutigen Zeit wissen die meisten Leute genau, wodurch sich eine gesunde Lebensweise auszeichnet. Ausgewogene Ernährung und Sport sind Themen, die allseits bekannt sind und in den Medien immer wieder aufgegriffen werden. Allerdings scheinen Theorie und Praxis zwei vollkommen unterschiedliche Welten zu sein. Wie eine Untersuchung aufzeigt, die von der DKV und Sporthochschule Köln durchgeführt wurde, lebt der Großteil der Deutschen ungesund. Die gewonnen Informationen basieren auf einer Umfrage, an der 2.500 Personen teilgenommen haben.

Auf Basis der Befragung kann gesagt werden, dass es vor allem um die Ernährung der Deutschen nicht gut bestellt ist. Jeder dritte Bürger nimmt zu wenig Obst und Gemüse zu sich. Jeder Zweite ernährt sich grundsätzlich nicht ausgewogen. Besonders stechen junge Menschen bis 30 Jahren hervor: Sie ernähren sich viel zu häufig von Fastfood. Im Allgemeinen wird in Deutschland zu fetthaltig gegessen. Aber auch ein zu hoher Konsum von Alkohol und Zigaretten wurde festgestellt.

Was den Bewegungsmangel betrifft, so ist dieser nicht zu verleugnen. Wer körperlich arbeitet, befindet sich im Vorteil: Außerhalb des Jobs finden die Leute kaum noch Zeit für Bewegung. Vor allem Büroangestellte leiden unter einem ausgeprägten Mangel an Bewegung. Mitunter wird der Bewegungsmangel für das Übergewicht zahlreicher Menschen verantwortlich gemacht.

Interessant ist die Feststellung, dass der Großteil der Bevölkerung gestresst ist. Besonders der Job wird als Stressfaktor häufig aufgeführt: Ein großer Teil der Berufstätigen gab an, sehr häufig unter Stress zu stehen. Auch dies ist kein gutes Zeichen, schließlich ist mittlerweile bekannt, dass Stress ungeheuer negative Auswirkungen auf die Gesundheit nimmt.

 

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