Viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung beneiden die Versicherten der PKV. Immer noch gilt die private Absicherung der Gesundheit in den Augen einer breiten Masse als der bessere Schutz für den Ernstfall. Allerdings unterschätzen viele die Nachteile der privaten Krankenversicherung und wundern sich am Ende über höhere Beiträge. Schuld an dieser Misere ist unter anderem auch der Wissensdurst vieler Versicherungsgesellschaften. Um das Risiko für die einzelnen Unternehmen kalkulierbar zu halten, handelt es sich bei dem Antragsformular um einen Fragebogen, welcher die gesamte Krankengeschichte der letzten 10 Jahre rekonstruieren soll.

Ein kleiner Schnupfen spielt an dieser Stelle natürlich keine Rolle und kann vernachlässigt werden. Aber jede andere Erkrankung sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Schließlich drohen bei verschwiegenen Krankheiten ernste Konsequenzen, die von der Weigerung zur Übernahme von Kosten bis hin zur Kündigung des Vertragsverhältnisses reichen. Jeder Antragsteller sollte also ein ordentliches Erinnerungsvermögen mitbringen. Wenn die Krankengeschichte von zu Hause aus nicht mehr komplett zu rekonstruieren ist, bietet sich eine Möglichkeit als Alternative an, auf die sicher nur die wenigsten angehenden Mitglieder der privaten Krankenversicherung ohne fremde Hilfe kommen.

Nicht umsonst müssen Ärzte die Unterlagen über Patienten über einen Zeitraum von 10 Jahren archivieren. Warum also den Antrag nicht einfach in Rücksprache mit dem Hausarzt ausfüllen? Schließlich kann dieser auch bei strittigen Fragen sicher mit dem einen oder anderen Tipp erfolgreich zur Seite stehen. So fällt der Eintritt in die neue Versicherung wesentlich leichter – und man muss keine Schwierigkeiten mit dem neuen Versicherer befürchten.


 

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