In der vergangenen Woche sprach der Bund der Versicherten (BDV) eine Warnung aus: Ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wäre nicht für jedermann empfehlenswert. Es wurde gezielt vor dem übereilten Versicherungswechsel gewarnt, weil diese womöglich schlimme Folgen nach sich ziehen kann.

Eine solche Mitteilung klingt zunächst einmal sehr abschreckend – womöglich sind einige Interessenten, die ursprünglich einen Versicherungswechsel angestrebt haben, nun verunsichert. Allerdings gibt es keinen Grund zur Verunsicherung. Letztlich kommt es nur darauf an, sich im Vorfeld ausreichend zu informieren und sich vor allem mit den zur Auswahl stehenden PKV-Tarifen zu beschäftigen.

Der BDV hat vollkommen Recht. Wer überstürzt in die PKV wechselt, kann dabei einen großen Fehler begehen. Grund ist vor allem die große Auswahl an Versicherungstarifen. Mittlerweile gibt es viele Tarife, die für ganz bestimmte Zielgruppen entwickelt wurden. Sollte man sich für den falschen Tarif entscheiden, kann dies von großem Nachteil sein – da wäre es unter Umständen sogar besser, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben.

Im Allgemeinen muss jedoch gesagt werden, dass der Großteil der freiwillig Krankenversicherten von einem Wechsel in die private Krankenversicherung enorm profitieren kann. Vielen Kassenmitgliedern bietet sich die Chance, die Ausgaben für den Versicherungsbeitrag nachhaltig zu senken – besonders in Zeiten, in den mit weiteren Beitragserhöhungen in der GKV zu rechnen ist. Außerdem ist es möglich, einen sehr viel besseren Krankenschutz zu erlangen. Heutzutage kann eine gezielte Absicherung vorgenommen, damit man den Schutz erhalt, der benötigt wird. Wichtig ist letztlich nur eine Sache: Man sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um den Markt in Ruhe durchleuchten zu können.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share