Die private Altersvorsorge ist weiterhin sehr wichtig, denn der gesetzlichen Rentenversicherung geht es nicht besonders gut. In Anbetracht der demographischen Entwicklung werden die Einnahmen in den kommenden Jahren zurückgehen, zugleich muss eine steigende Anzahl an Rentenempfängern versorgt werden. Infolge müssen die Renten sinken – und genau deswegen kann es passieren, dass so manch fleißigem Arbeitnehmer dennoch die Altersarmut droht.

Doch leider ist es gar nicht so leicht, private Altersvorsorge zu betreiben. Finanzprodukte gibt es am Markt zwar zu genüge, allerdings haben einige stark an Attraktivität verloren. Dies liegt vor allem an den niedrigen Zinsen. Aufgrund der wirtschaftliche Situation in Europa sind die Zinsen deutlich zurück gegangen. Zugleich sieht es ganz danach aus, als ob die Zinsen auch noch lange Zeit so niedrig bleiben werden. Dementsprechend werden viele private Rentenversicherungen keinen sehr attraktiven Renditen erwirtschaften.

Umso mehr gewinnt daher das Eigenheim an Bedeutung. Wer sich für den Erwerb eines Eigenheims entscheidet bzw. diesen Schritt wagt, leistet einen ganz wesentlichen Beitrag zur Altersvorsorge. Schließlich ist man im Rentenalter nicht mehr dazu angehalten, Miete zu entrichten – zumal die Mietpreise ohnehin wesentlich stärker als die Rentenbezüge anziehen. Außerdem versprechen Immobilien einen guten Inflationsschutz: Während das Guthaben der Riester-Police durch die Infaltion ordentlich entwertet werden kann, bleibt das Eigenheim wertstabil.

All diejenigen, die sich bewusst für die private Altersvorsorge entscheiden und noch kein Eigenheim besitzen, sollten über diesen Schritt nachdenken. Auf lange Sicht ist die eigene Immobilie ungemein praktisch, da sich große Sicherheit bietet. Außerdem sind die Zinssätze für Immobiliendarlehen derzeit sehr niedrig. Dementsprechend bleibt die Zinsbelastung selbst bei größeren Darlehensbeträgen immer noch überschaubar.


 

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