Eine der großen Wirtschaftszeitungen teilte zu Wochenbeginn mit, dass es in einen Regionen nicht mehr erstrebenswert sei, Eigenheime zu erwerben. Aufgrund hoher Kosten wäre es aus finanzieller Sicht vernünftiger, zur Miete zu wohnen.

Derartige Vorschläge sollten jedoch nicht zu ernst genommen werden – zumindest darf man hier nicht pauschalisieren. Tatsächlich ist das Eigenheim immer noch attraktiv und zugleich gibt es nur wenige Gegenden, in denen es sinnvoll sein kann, weiterhin zur Miete zu wohnen. Wir raten klar zum Eigenheimerwerb und möchten hier erläutern, weshalb die eigene Immobilie eine clevere Entscheidung ist.

Für den Erwerb eines Eigenheims sprechen vor allem die niedrigen Marktzinsen. Derzeit können viele Haushalte sogar größere Darlehensbeträge aufnehmen, ohne sich dabei finanziell zu übernehmen. Stattdessen bleiben die Darlehensraten überschaubar, sodass oft ein Wechsel in die eigene Immobilie möglich ist, ohne dass sich die monatliche Belastung erhöht. Teilweise ist es sogar möglich, dass die Darlehensrate niedriger als die bisherige Miete liegt.

Allerdings sollten die niedrigen Zinsen genutzt werden, um höhere Tilgungssätze zu vereinbaren. So ist es möglich, Darlehen rasch zurückzuzahlen und somit schnell schuldenfrei zu sein. Bis zum Beginn des Ruhestands sollte dieses Ziel erreicht sein, denn gerade zu diesem Zeitpunkt macht sich das Eigenheim besonders bezahlt. Die Mieten ziehen nämlich schneller als die Renten an, sodass Eigenheimbesitzer weniger stark belastet werden.

Vorsichtig ist lediglich beim Kaufpreis angebracht. Vor allem in den Metropolstädten ist mittlerweile ein Preisniveau erreicht, das als riskant zu betrachten ist. Wer zum überhöhten Preis kauft, könnte dies tatsächlich bereuen. Kaufinteressenten sollten daher genau prüfen, ob die geforderten Preise gerechtfertigt sind und ob sie sich in der Lage befinden, ihre Darlehen innerhalb eines angemessenen Zeitraums zurückzuzahlen.


 

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