Die Entscheidung, ob ein Eigenheim angeschafft werden soll, treffen die meisten Deutschen relativ früh. Wer in den Mittvierzigern steckt, hat sich im Regelfall entschieden: Entweder das Eigenheim existiert bereits oder man wird das restliche Leben weiterhin zur Miete wohnen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, allerdings treten diese eher selten in Erscheinung.

In den vergangenen Jahren hat sich dies jedoch geändert. Aufgrund der niedrigen Marktzinsen übt der Eigenheimerwerb auf zahlreiche Menschen einen großen Reiz aus. Zunehmend mehr Personen im fortgeschrittenen Alter spielen plötzlich mit dem Gedanken, diesen Schritt doch noch zu gehen. Hiergegen gibt es nichts einzuwenden, sofern einige wichtige Dinge bedacht werden.

Schnelle Zurückzahlung anstreben

Einer der kritischsten Punkte bei einer Baufinanzierung im fortgeschrittenen Alter ist die bleibende Zeit. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, Immobiliendarlehen möglichst vor Eintritt des Rentenalters zurückgezahlt zu haben. Schließlich hat dieses Ereignis meist einen spürbaren Rückgang des Einkommens zur Folge, weshalb es umso wichtiger ist, dass keine hohe Darlehensrate mehr aufzuwenden ist.

Angesichts dieser Situation ist es ratsam, von Beginn an mit einer relativ hohen Tilgung zu starten. So lässt sich der Restschuldbetrag schnell verringern, sodass die Immobilie oder zumindest ein großer Teil davon bis zu Beginn des Rentenalters abgezahlt ist.

Arbeitskraft absichern

Die Berufsunfähigkeit ist ein Problem, das nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Wir raten deshalb dazu, die Arbeitskraft bzw. die eigene Arbeitsfähigkeit gezielt abzusichern. Hierfür bedarf es noch nicht einmal einer speziellen Berufsunfähigkeitsversicherung. Oft ist es möglich, das Immobiliendarlehen gezielt abzusichern, sodass die Raten im Ernstfall vom Versicherer weiterhin übernommen wird.


 

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