Wer in die private Krankenversicherung wechseln möchte, zielt in den meisten Fällen darauf ab, von einem besonders günstigen Tarif und somit auch von einem niedrigen Beitrag profitieren zu können. Allerdings gilt es erst einmal einen solchen Tarif zu finden, schließlich ist das Angebot sehr groß.

Potentielle Versicherungsnehmer, die in den neuen Bundesländern wohnen, können auf eine besonders große Auswahl blicken. Denn auch heutzutage gibt es immer noch einige Versicherer, die mit sogenannten Osttarifen aufwarten. Hierbei handelt es sich um PKV-Tarife, die ausschließlich in den neuen Bundesländern erhältlich sind. Die Besonderheit dieser Tarife besteht darin, dass sie mit einem günstigeren Beitrag aufwarten. Wer sich beim Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung für einen PKV Osttarif entscheidet, kann von einem vergleichsweise niedrigen Versicherungsbeitrag profitieren.

Dennoch warnen Versicherungsexperten vor dem willkürlichen Abschluss entsprechender Tarife. Zwar mag ein Osttarif unter gewissen Umständen besonders günstig sein, aber trotzdem muss er nicht unbedingt die beste Wahl verkörpern. Schließlich kommt es beim Wechsel in die private Krankenversicherung nicht nur darauf an, dass man günstig versichert ist. Am Ende ist es ebenso wichtig, dass auch die gebotenen Leistungen stimmen. Genau dies ist der Punkt, der bei den Osttarifen berücksichtigt werden muss.

Der niedrige Versicherungsbeitrag ist nicht selten auf einen eingeschränkten bzw. verringerten Versicherungsumfang zurückzuführen. Daher gelten entsprechende Tarife auch nicht für jedermann als empfehlenswert. Wenn sich die Möglichkeit bietet, einen PKV Osttarif abzuschließen, gilt es diese selbstverständlich zu prüfen – unter Umständen stellt ein anderer Tarif die bessere Wahl dar.


 

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