In den vergangenen Blogbeiträgen haben wir auf Finanzthemen aufmerksam gemacht, um die sich viele Personen bewusst drücken. Dabei wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, sie abzuschließen: Das neue Jahr ist noch jung, wodurch sich die Chance bietet, einen soliden Grundstein zu legen. Auch im heutigen Beitrag soll noch einmal auf ein Thema eingegangen werden, das wenig Begeisterung hervorruft, schlussendlich aber sehr wichtig ist.

Gemeint ist die private Altersvorsorge. Sie ist vor allem deshalb nicht gerade beliebt, weil sie zu einer spürbaren Belastung der Haushaltskasse führen kann. Wer für das Alter sparen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Selbstverständlich wäre es auch möglich, Kleinbeträge in private Rentenversicherungen einzuzahlen. Doch wer Beträge in der Größenordnung von 20 Euro jeden Monat auf die Seite legt, kommt damit nicht besonders weit. Selbst über Jahrzehnte hinweg lässt sich damit kaum Kapital bilden. Die Beträge mögen zwar auf den ersten Blick beachtenswert aussehen, doch für eine gute Altersvorsorge wird mehr Geld benötigt.

Daher ist es im ersten Schritt wichtig, sich der Bedeutung der privaten Altersvorsorge bewusst zu werden. Die staatlichen Rentenkassen sind leer – und der Druck auf sie wird immer größer. Zum einen ist die demographische Entwicklung alarmierend: Der Anteil der Älteren wächst rapide, der Anteil junger Menschen sinkt. Zugleich steigt die Lebenserwartung von Jahr zu Jahr.

Vor allem die Lebenserwartung sollte einem selbst zu denken geben: Wer nicht privat vorsorgt muss womöglich viele Jahre lang mit einer sehr kleinen Rente auskommen. Schon heute leben viele Rentner nahe der Armutsgrenze. Dabei ließe sich dies vermeiden. Wer rechtzeitig mit der privaten Vorsorge beginnt, kann sich sehr gut absichern und somit sicherstellen, dass auch im Alter ein guter Lebensstandard gehalten werden kann.


 

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