Gleich zwei Gründe sprechen für den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung. Beim ersten Grund handelt es sich schlichtweg um den Kostenvorteil: Viele Wechsler können ihre Versicherungsausgaben nachhaltig senken. Der zweite Vorteil bezieht sich auf die gebotenen Leistungen: Die private Krankenversicherung erlaubt es nämlich, einen individuelleren und vor allem auch deutlich umfassenderen Krankenschutz zu erlangen.

Zahlreiche Versicherungsberater spielen auf den zweiten Punkt an. Im Beratungsgespräch versuchen sie ihre Kunden dafür zu erwärmen, sich für „Premium-„ oder „Luxus-Tarife“ zu entscheiden, die einen besonders umfassenden Krankenschutz bieten. Im Grunde gibt es daran nichts zu bemängeln. Mit diesen Tarifen kann eine sehr gute Absicherung erlangt werden.
Auf der anderen Seite benötigt nicht jeder Versicherungsnehmer einen solchen Tarif. Gerade junge Menschen wollen in erster Linie in die PKV wechseln, um vom niedrigeren Versicherungsbeitrag zu profitieren. Da größere medizinische Eingriffe im jungen Alter eher die Ausnahme darstellen, geht es häufig auch ohne Premium-Schutz. Denn nicht selten führt die gute Absicherung auch zu deutlich höheren Beiträgen. Schnell kann der monatliche Beitrag um gut 100 Euro oder sogar noch mehr in die Höhe klettern.

Dabei bieten auch viele Standardtarife einen sehr guten Versicherungsschutz, sodass man sich hinsichtlich der Absicherung erst einmal keine Sorgen zu machen braucht. Interessenten sollten daher stets Angebote für eine Standardabsicherung sowie für eine umfangreiche Absicherung anfordern, um dann entscheiden zu können, welche Variante für sie besser geeignet ist. Im Übrigen besteht bei vielen Versicherern die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt ein „Upgrade“ vorzunehmen und dann in Tarife mit umfassenderem Schutz zu wechseln.


 

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