Ferienimmobilien gelten als äußerst gefragt – und das nicht nur in Deutschland. Zunehmend mehr Personen, die beruflichen Erfolg haben, entscheiden sich für den Erwerb von Ferienhäusern oder Ferienwohnungen. Selbst wenn die Objekte in weiter Entfernung liegen und somit eine lange Anreise erforderlich ist: Das Interesse ist enorm groß. Viele Interessenten wollen in diesem Jahr zuschlagen. In Ländern wie Spanien oder auch in Teilen der USA (besonders Florida) haben sich die Immobilienpreise immer noch nicht erholt. Derzeit können Objekte erstanden werden, die vor ungefähr drei bis vier Jahren noch das Doppelte gekostet haben.

Auch wenn die Interessenten im Regelfall gut verdienen, ist eine Finanzierung zuweilen notwendig. Die jedoch gestaltet sich meist relativ kompliziert, sofern sich die Objekte im Ausland befinden. Das Problem: Im Ausland gelten andere Gesetze und Grundschulden kennt man dort häufig nicht. Außerdem werden ausländische Objekte als Sicherheit meist gar nicht erst akzeptiert – bei einem Kreditausfall würde sich die Bank in Deutschland mit der Verwertung äußerst schwer tun. Daher wird auf andere Mittel zurückgriffen. Die erste Variante besteht darin, ein in Deutschland befindliches Objekt als Sicherheit anzubieten. Wer im abbezahlten Eigenheim wohnt und nun das erste Ferienhaus kaufen möchte, belastet das Eigenheim mit einer neuen Grundschuld. Diese Verfahrensweise gilt als sehr verbreitet und zeichnet sich durch ihre Einfachheit aus.
Die zweite Variante besteht darin, die ausländische Ferienimmobilie über eine Bank vor Ort zu finanzieren. Sie ist interessant, weil die Finanzierung an die Ferienimmobilie gekoppelt werden kann. Allerdings ist im Ausland umso mehr Vorsicht geboten: Die Darlehensaufnahme sollte nur bei namhaften Banken erfolgen und man sollte das Vertragswerk vollständig verstehen.


 

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