Was noch vor 30 oder 40 Jahren mehr nach Science Fiction klang, gehört inzwischen für viele Bauherren zum Alltag: die eigenen vier Wände aus der Fabrikhalle. Fertig vormontiert lässt sich ein Fertighaus so schnell und einfach am gewünschten Bauplatz zusammensetzen und der Eigentümer kann bereits nach einer kurzen Bauphase das neue Haus beziehen. Daneben bietet das Fertighaus noch einen weiteren Vorteil: die Kosten lassen sich in der Regel relativ gut kalkulieren. Aber trotz allem sollte man auch hier vorsichtig sein, denn an der einen oder anderen Stelle verbergen sich Aufwendungen, die man leicht übersieht.

Prinzipiell werden Fertighäuser ab Oberkante Keller bzw. Bodenplatte angeboten. Alles darunter obliegt in der Regel dem Besitzer selbst, er muss vor der Anlieferung den Bauplatz vorbereiten und den Unterbau errichten. An diesem Punkt sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die Leistungen, welche den Übergang vom Keller ins Haus betreffen, auch wirklich vertraglich geregelt werden. Wird dies versäumt, so warten zusätzliche Kosten auf den Bauherren, die sich am Ende in den Gesamtkosten und der Baufinanzierung niederschlagen.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Sonderwünsche des neuen Hausbesitzers, denn Änderungen sind meist mit hohen Aufschlägen verbunden. Hier sollte man sich ausführlich durch die Fertighausfirma beraten lassen und auf jeden Fall klären, wie sich Eigenleistungen auswirken. Diese werden leider in der Regel relativ gering angesetzt. Vor Vertragsabschluss empfiehlt sich ein Überblick über die eingesetzten Baumaterialien. Jede spätere Änderung bringt nur Mehrkosten mit sich, die den Bau des Fertighauses unnötig verteuern können. Neben den eigentlichen Baukosten dürfen in der finanziellen Bauplanung Kosten für die Erschließung des Grundstücks auf keinen Fall vergessen werden.

 

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