Während die einen erst bald in den Sommerurlaub reisen, sind die anderen schon wieder zurückgekehrt. Diesbezüglich ist festzustellen, dass es immer mehr Deutsche gibt, die sich für den Urlaub im eigenen Land begeistern können. Vor allem die Nord- und Ostsee haben es vielen Bürgern angetan. Beide Regionen erfahren einen großen Zulauf.

Nun ist es so, dass es einigen Personen so gut am Urlaubsort gefällt, dass sie mit dem Gedanken spielen, dort Ferienimmobilien zu kaufen. Gerade weil sich die Objekte in Deutschland befinden, wäre es möglich, diese relativ häufig und ggf. sogar als Wochenendimmobilien zu nutzen. Außerdem sind die Hypothekenzinsen derzeit sehr günstig – viele Personen können deshalb nicht widerstehen.

Allerdings will ein solches Vorhaben gut überlegt sein, denn Ferienimmobilien gelten in der Bankenbranche als ein heikles Thema. Viele Banken haben hiermit schlechte Erfahrungen gemacht und bieten daher gar nicht erst Darlehenslösungen an. Vor allem die Direktbanken zeigen hierbei eine große Zurückhaltung: Der beste Finanzierungspartner sind häufig lokale Banken, wobei es natürlich trotzdem ratsam ist, Angebote von verschiedenen Banken einzuholen und diese miteinander zu vergleichen.

Dies soll nicht bedeuten, dass es keine gute Idee ist, Ferienimmobilien zu kaufen. Jedoch sollte kein vorschnelle Entscheidung getroffen und auf gar keinen Fall ein Kaufvertrag unterzeichnet werden, bevor eine Finanzierungszusage vorliegt. Dies mag zwar manchmal schwer fallen, doch schlussendlich darf das finanzielle Risiko nicht unterschätzt werden.

Zumal noch ganz andere Aspekte zu bedenken sind. Wer ein Objekt zum Beispiel erwerben und dann vermieten möchte, kann mit dem Finanzamt in große Schwierigkeiten geraten, sofern eine Eigennutzung erfolgt. Gerade bei solchen Vorhaben ist es daher ratsam, sich rechtzeitig an einen Steuerberater zu wenden.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share