Wie in den letzten Tagen auf den Seiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu lesen war, ist in den letzten 12 Jahren die beeindruckende Zahl von einer Million Baufinanzierungen vergeben wurden. Pro Tag entspricht dies etwa 225 Verträgen, welche dem Kauf oder Bau einer selbst genutzten Immobilie dienen. Die staatliche Förderung hat somit ein Volumen von etwa 50 Milliarden Euro erreicht, was auch in den nächsten Jahren kräftig wachsen sollte. Gegenüber einer Baufinanzierung, die bei einer Bank des privaten Kreditwesens aufgenommen wird, winken dem zukünftigen Eigenheimbesitzer an dieser Stelle vor allem zinsgünstige Darlehensverträge, mit deren Hilfe sich der Traum von den eigenen vier Wänden wesentlich leichter erfüllen lässt. Zudem wurden vor Kurzem die Rahmenbedingungen angepasst, was sich vor allem auf die Laufzeit der einzelnen Baukredite auswirkt.

Leider kann mit Hilfe der KfW-Förderung nicht das gesamte Eigenheim finanziert werden. Der Bauherr ist nach wie vor auf die Unterstützung von Banken angewiesen, da nur 30 Prozent der Bausumme in Form einer staatlichen Förderung in Anspruch genommen werden können. Trotz dieses Einschnittes erweist sich die KfW-Bank immer wieder als nützlich, wenn es um den Erwerb oder Bau einer Immobilie geht. Schließlich schrumpft selbst mit einer Förderung von nur 30 Prozent der Betrag, welcher im Rahmen einer Baufinanzierung durch andere Banken zur Verfügung gestellt werden muss, beträchtlich. Berücksichtigt man das zur Verfügung stehende Eigenkapital sowie die Eigenleistungen, so lassen sich durchaus 50 % an den privaten Kreditinstituten vorbei finanzieren. Zudem hilft die KfW-Bank auch bei der Modernisierung bestehender Immobilien. Wer clever bauen will, sollte einen Blick auf die Förderungsmöglichkeiten werfen.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share