Auch in diesem Jahr scheint der Aktienmarkt nur eine Richtung zu kennen. Der DAX ist weiterhin am Steigen, was zunehmend mehr Privatanleger in Versuchung bringt, selbst einzusteigen. Das Interesse ist groß, schließlich könnten die Aktien noch weiter steigen. Allerdings will das Investieren gut überlegt sein, immerhin bringt es auch Risiken mit sich.

Besonders beim Erwerb von Einzeltiteln ist Vorsicht angebracht. Sollte die Aktie einbrechen, drohen hohe Verluste. Privatanleger sind daher gut damit beraten, auf Aktienfonds zu setzen. Fonds helfen dabei, das Kapital auf viele Aktien zu verteilen und somit das Risiko zu senken.

Beim Erwerb von Fondsanteilen werden jedoch immer wieder Fehler gemacht. Etliche Anleger erwerben Fondsanteile zum Beispiel direkt über ihre Hausbank. Im Hinblick auf die Rendite ist dies jedoch nur selten vernünftig. Meist fängt es schon damit an, dass die Auswahl an Fonds stark eingeschränkt ist – oft werden nur Fonds der Investmentgesellschaft der jeweiligen Bank angeboten. Außerdem müssen die Ausgabeaufschläge fast immer in voller Höhe entrichtet werden. Da etliche Fonds mit satten fünf Prozent zu Buche schlagen, sollte man sich gut überlegen, ob dies wirklich sein muss. Wer fünf Prozent Rendite via Tagesgeldanlage erzielen möchte, müsste immerhin zwei Jahre lang warten.

Clevere Privatanleger erwerben ihre Fondsanteile daher online. Im Wesentlichen gibt es zwei attraktive Möglichkeiten des Fondserwerbs. Zum einen sind Online-Broker interessant. Einige Broker bieten nämlich zahlreiche Fonds mit stattlichen Rabatten auf den Ausgabeaufschlag an. Zum anderen gibt es spezielle Depotbanken, die sich auf Fonds spezialisiert haben. Welche dieser beiden Varianten am Ende attraktiver ist, hängt davon ab, wie hoch die Anlagebeträge sind und wie häufig man investiert. Fakt ist jedoch, dass man sich als Anleger auf jeden Fall informieren sollte, denn aufgrund der vergünstigten Ausgabeaufschläge lassen sich die Renditen der Anlagen sofort steigern.


 

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