Die energetische Sanierung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der ganz großen Themen entwickelt. Allerdings will die Umsetzung gut vorbereitet sein, je nach Objekt gilt es ganz unterschiedlich zu verfahren – nur wenn die einzelnen Maßnahmen richtig abgestimmt sind, lassen sich bestmögliche Ergebnisse erzielen.

Für Eigenheimbesitzer ist es daher umso wichtiger, sich fachkundig beraten zu lassen. Solch eine Beratung hat jedoch ihren Preis, für eine professionelle Umsetzung müssen vollwertige Konzepte ausgearbeitet werden. In anderen Worten: Ein Experte sieht sich die Immobilie direkt vor Ort an und leitet dann die erforderlichen Maßnahmen ab, wobei er sehr detailliert vorgeht und beispielsweise auch konkrete Materialien vorschlägt.

Entsprechende Beratungen wurden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bereits gefördert. Doch seit diesem Monat gilt eine höhere Förderung, die den Anreiz zur energetischen Sanierung zusätzlich steigern soll. Es folgt eine kurze Übersicht der aktuellen Fördermöglichkeiten.

Förderung im Detail

Gefördert wird die Beratung vor Ort, d.h. ein zertifizierter Energieberater muss die Immobilie persönlich in Augenschein nehmen und basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen seine Empfehlungen aussprechen. Wichtig ist, dass die Beratungskosten als förderfähig gelten müssen. Sofern dies der Fall ist, steuert das BAFA bis zu 800 Euro bei. Allerdings gilt es einen Teil der Beratungskosten stets selbst zu tragen, maximal 60 Prozent werden gefördert.

Die genannten Werte beziehen sich auf Ein- und Zweifamilienhäuser. Sobald ein Gebäude über mindestens drei Wohneinheiten verfügt, beträgt der Zuschuss maximal 1.100 Euro. Sollte es erforderlich sein, die geplanten Maßnahmen auf einer Wohnungseigentümerversammlung oder Beitratssitzung vom Experten erläutern zu lassen, so werden diese Kosten sogar in voller Höhe übernommen. Allerdings dürfen sie maximal 500 Euro betragen.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share